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Weltkindertag

Einweihung Platt der Kinderrechte in Wiesloch

Weltkindertag 2025

Wiesloch hat einen Platz der Kinderrechte!

Damit mehr Menschen von den Kinderrechten erfahren, ist es unsere Aufgabe sie im Alltag sichtbar zu machen: Bundesweit entstehen auf Initiative des Deutschen Kinderschutzbundes immer mehr Plätze der Kinderrechte. Der Wieslocher Gemeinderat hat in seiner Sitzung im Februar 2024 zugestimmt, dass es in Wiesloch einen Platz der Kinderrechte geben wird und zur Kennzeichnung eine Skulptur aufgestellt werden darf. 
Aktuell gibt es in Deutschland 75 Plätze der Kinderrechte (Stand Juni 2026). Wiesloch war der 66. Platz der Kinderrechte.

 

Hier geht es zur interaktiven Karte mit den Standorten.

 

Mit dieser Initiative setzt auch der Wieslocher Kinderschutzbund ein Zeichen: Die Rechte der Kinder in der Öffentlichkeit sichtbar zu machen und diese gemeinsam zu fördern für eine lebenswerte Zukunft für alle Kinder, ist unser Ziel!

 

 

 

„Wen kümmert’s?“ – Kampagne zum Weltkindertag 2024

„In Deutschland fehlen 430 000 Kitaplätze, der Investitionsstau in den Schulen beträgt 55 Milliarden Euro, es fehlen Hebammen, Kinderärztinnen und Kinderärzte, die Kinderarmut ist seit Jahren auf gleichbleibend hohem Niveau.

 

Ganz gleich, wohin wir schauen: Alle Systeme, auf die Kinder und Jugendliche angewiesen sind, stehen unter enormem Druck. Kindheit und Jugend in Deutschland sind in der Krise – und es scheint niemanden so recht zu kümmern“, so Prof. Dr. Sabine Andresen, Präsidentin des Kinderschutzbunds. „Bei der Versorgung der jungen Generation und der für sie nötigen Infrastruktur müssen wir Prioritäten setzen.“

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Der Kinderschutzbund wird diese Krise, von der nahezu alle Kinder und Jugendlichen betroffen sind, zum Schwerpunkt seiner Arbeit machen und sowohl mit Plakaten auf der Straße als auch im Netz auf das Problem aufmerksam machen.

 

Weder die Zahlen zur Kinderarmut noch die Klagen der Jugendämter, Kitas und Schulen über den Mangel an Personal und Zeit lösen mehr als ratloses Achselzucken aus. Es fehlt an allen Ecken und Enden, Familien sind erschöpft, weil die Versorgung in Kitas, Schulen und der Kindermedizin auf wackeligen Füßen steht. „Die Ursache liegt in einer Haltung, die die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen nicht ernst nimmt.“, sagt Manuela Riegler-Pontius, 1. Vorsitzende vom Kinderschutzbund Wiesloch. „Wir fordern, dass die Interessen von Kindern und Jugendlichen endlich Gehör finden und zur Priorität werden – auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene“, so Manuela Riegler-Pontius weiter.


Weltkindertag 2023

Zum diesjährigen Weltkindertag am 20. September startet der Wieslocher Kinderschutzbund eine Aktion unter dem Motto:

 

KINDER SIND WUNDERVOLL

 

Die positiven Seiten von Kindern und Jugendlichen werden in den Fokus gerückt und der Blick in zuweilen anstrengenden Alltagssituationen auf die vielen hervorragenden Eigenschaften unserer Kinder gelenkt.

 

Mit einer liebevoll gestalteten Postkarte haben Eltern, Großeltern, Verwandte, Freunde, Erzieherinnen und Erzieher und alle anderen Erwachsenen die Möglichkeit, ihrem eigenen oder einem anderen Kind aus dem Familien- oder Freundeskreis zu sagen, was an ihm/ihr wundervoll ist. Es ist wie eine warme Dusche auch für kleine Kinderseelen!

Postkarte-Vorderseite
Postkarte-Rueckseite

Viele Wieslocher Geschäfte unterstützen diese Aktion und legen die Postkarten ab dem 20. September aus.

 

Bürgermeister Ludwig Sauer hat die Schirmherrschaft für diese Kampagne übernommen. 
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Mehrere Orts- und Kreisverbände des Kinderschutzbundes in Baden-Württemberg beteiligen sich ebenfalls an dieser Aktion. Darüber hinaus möchten wir auf die wichtige Kampagne unseres Bundesverbandes „Gewalt ist mehr, als Du du denkst“ verweisen, die in 2022 gestartet sich auch auf 2023 erstreckt. 

 

Kampagnen-Spot durch die freundliche Unterstützung von Element-E, koordiniert vom Kinderschutzbund Köln: https://www.youtube.com/watch?v=sHS033G_7vg


Weltkindertag 2022

Der Weltkindertag 2022 steht unter dem Motto „Gewalt ist mehr, als Du denkst.“

 

Muss ich dir alles dreimal sagen? Hast du keine Ohren? Nicht du schon wieder! Du bist zu dumm dafür! Wenn du nicht aufisst, ist die Oma traurig. Wenn du nicht jetzt nicht schläfst, dann knallt es! Aus dir wird nie was! Jetzt stell dich nicht so an! Hör auf zu heulen!

 

Kommt Ihnen einer dieser Sätze bekannt vor? Wir alle haben eine recht klare Vorstellung, was körperliche Gewalt ist. Ein Kind mit dem Stock zu verprügeln, war zu früheren Zeiten üblich, heute ist das für uns unvorstellbar. Die berühmte Ohrfeige, der sogenannte „Klaps auf den Po“ werden dagegen noch praktiziert und als „da ist mir die Hand ausgerutscht“ verharmlost. Immerhin: Das schlechte Gewissen meldet sich.

DKSB_Motive_psychische-Gewalt
DKSB_Motive_psychische-Gewalt
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Für die oben genannte Sätze, für psychische Gewalt gibt es allerdings kaum ein Bewusstsein. Dabei sind herabwürdigende Erziehungshandlungen, demütigende Äußerungen und Anschreien auch Gewalthandlungen gegen Kinder mit massiven Langzeitfolgen.

 

Ab sofort steht Ihnen hier eine Auskopplung aus der Reihe „Starke Eltern – Starke Kinder“ zum Thema psychische Gewalt zur Verfügung. Der Film zeigt Eltern, was psychische Gewalt ist und warum sie Kindern schadet.

 

Emotionale Gewalt gegen Kinder – Was ist das?
Was ist emotionale Gewalt? Was sind ihre Folgen? Warum ist es so wichtig, über emotionale Gewalt zu sprechen? Über diese Fragen spricht Professorin Sabine Andresen, Vizepräsidentin des Kinderschutzbundes, mit der Journalistin Kerstin Dausend. Der kurze Erklärfilm möchte eine Möglichkeit zur Reflektion und Anlass zum Austausch bieten.

 

Überall im Land können Sie gerade unsere Plakate zur aktuellen Kampagne „Gewalt ist mehr, als du denkst“ sehen. Vielen Menschen ist gar nicht klar, wie schlimm auch psychische Gewalt sich für Kinder anfühlt. Und gleichzeitig gibt es viel Verunsicherung bei Eltern, die unbedingt alles richtig machen wollen. Unsere Präsidentin Prof. Dr. Sabine Andresen hat darüber, und über die richtige Balance zwischen Fürsorge und Freiheit mit Christopher End im Podcast „Elterngedöns“ gesprochen. Hören Sie gerne rein!


Weltkindertag 2021

Pressemitteilung vom 27.07.21 – Kinderarmut muss ein Ende haben – Appell des Kinderschutzbundes

2021-10-07_WieWo_Weltkindertag_2021_Sprühaktion

 

Der Kinderschutzbund appelliert an alle Parteien, sich nachhaltig für ein Ende der Kinderarmut einzusetzen. Die wahlkämpfenden Parteien und besonders eine zukünftige Regierungskoalition muss sich am Umgang mit der Kinderarmut in Deutschland messen lassen.

 

Derzeit lebt in Deutschland mehr als jedes fünfte Kind in Armut – ein Zustand, der für den Kinderschutzbund nicht hinnehmbar ist. Es gibt eine politische Lösung für das Ende der Kinderarmut: „Eine Kindergrundsicherung wäre finanzierbar und würde für fairere Startbedingungen im Leben der Kinder sorgen“, so Heinz Hilgers, Präsident des Kinderschutzbunds. „Im Wahlkampf und bei der Regierungsbildung wird sich zeigen, wie ernst es den Parteien mit der Kinderarmutsbekämpfung ist“, mahnt Hilgers. Schon jetzt fällt auf: Im Wahlprogramm von CDU/CSU werden weder die Kinderarmut noch geeignete Vorschläge zur Überwindung dieser erwähnt. „Wir hätten uns bei so einem wichtigen Thema mehr Engagement gewünscht“, sagt Daniel Grein, Bundesgeschäftsführer des Kinderschutzbunds.

 

Der Kinderschutzbund fordert neben einer echten Kindergrundsicherung ein Investitionsprogramm „Kinder-Infrastruktur vor Ort“ aufzulegen, um Angebote für Kinder und Jugendliche in ihrem Lebensumfeld zu stärken. Während des Wahlkampfs und zum Weltkindertag am 20. September will der Kinderschutzbund unter dem Motto „Kinder haben Armut nicht gewählt“ an vielen Stellen auf die Situation der Kinder in Armut aufmerksam machen. „Kein Kind hat es sich ausgesucht in armen Verhältnissen aufzuwachsen. Wir dürfen als Gesellschaft nicht zulassen, dass Kinder Opfer von Umständen bleiben, an denen sie jedenfalls nicht schuld sind“, betont Heinz Hilgers.

 

Bildrechte: ©DKSB Bundesverband e.V.

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