Jahresbericht 2007 des Kinderschutzbund-Wiesloch

1 Vorwort
2 Organigramm des Kinderschutzbundes Wiesloch
3 Ehrenamtlicher und Honorarbereich
3.1 Vorstand
3.1.1 Jahresbericht
3.1.2 Statistik
3.1.2 MitarbeiterInnen
3.2 Kinder- und Jugendtelefon
3.2.1 Jahresbericht
3.2.2 Statistik
3.2.3 MitarbeiterInnen
3.3 Kinder- und Jugendtreff „Außengruppe Horrenberg“
3.3.1 Jahresbericht
3.3.2 Statistik
3.3.3 MitarbeiterInnen
3.4 Begleiteter Umgang
3.4.1 Jahresbericht
3.4.2 Statistik
3.4.3 MitarbeiterInnen
3.5 Eltern-Kind-Gruppe
3.5.1 Jahresbericht
3.5.2 Statistik
3.5.3 MitarbeiterInnen
3.6 Elternkurse << Starke Eltern- Starke Kinder >>
3.6.1 Jahresbericht
3.6.2 Statistik
3.6.3 MitarbeiterInnen
3.7 Zusammenfassung
4 Hauptamtlicher Bereich
4.1 Pädagogische Leitung
4.1.1 Jahresbericht
4.1.2 Statistik
4.1.3 MitarbeiterInnen
4.2 Kinderhaus Blauer Elefant, Abteilung Schülerhort
4.2.1 Jahresbericht
4.2.2 Statistik
4.2.3 MitarbeiterInnen
4.3 Kinderhaus Blauer Elefant, Abteilung KiWi
4.3.1 Jahresbericht
4.3.2 Statistik
4.3.3 MitarbeiterInnen
4.4 Flexible Hilfen
4.4.1 Jahresbericht
4.4.2 Statistik
4.4.3 MitarbeiterInnen
4.5 Schulsozialarbeit an der Gerbersruhschule (Hauptschule) in Wiesloch
4.5.1 Jahresbericht
4.5.2 Statistik
4.5.3 MitarbeiterInnen
4.6 Tageselternvermittlung
4.6.1 Jahresbericht
4.6.2 Besondere Aktivitäten
4.6.3 Statistik
4.6.4 MitarbeiterInnen
4.7 Zwergentreff
4.7.1 Jahresbericht
4.7.2 Statistik
4.7.3 MitarbeiterInnen
4.8 Fundraising
4.8.1 Jahresbericht
4.8.2 MitarbeiterInnen
4.9 Verwaltungsbüro
4.9.1 Jahresbericht
4.9.2 Statistik
4.9.3 MitarbeiterInnen
4.10 Geschäftsstelle
4.10.1 Jahresbericht
4.10.2 Statistik
4.10.3 MitarbeiterInnen


1 Vorwort

Liebe Leserin, lieber Leser,
vor Ihnen liegt der Tätigkeitsbericht 2007. Wie immer beinhaltet er die vielfältigen, oft in der Öffentlichkeit gar nicht so bekannten Aktivitäten des Wieslocher Kinderschutzbundes. Die Arbeit in den einzelnen Einrichtungen und Angebote wird ausführlich beschrieben. Wie jedes Jahr stellt der Gesamtumfang ein großartiges Angebot dar, dass auf dem starken Fundament von an die 5.100 geleisteten ehrenamtlichen Stunden basiert, eine Stundenzahl, die einem Betrag von an die 30.000 € entspricht. Dieses Pensum ist eine große Entlastung der öffentlichen Hand für dringend notwendige Leistungen.

Ehrenamtlich beim Kinderschutzbund arbeiten, das heißt, sich kontinuierlich einbringen und Verantwortung übernehmen. Hier wird nach wie vor im Stillen Großes geleistet, das leider nicht immer die ihm zustehende Anerkennung erfährt.

Nicht wegzudenken aus dem Angebotsspektrum sind unsere hauptamtlich geführten Einrichtungen (Kinderhaus Blauer Elefant, Tagesgruppe und Soziale Gruppenarbeit im KiWi, Zwergentreff, Tagesmüttervermittlung, die Schulsozialarbeit und die Flexiblen Hilfen mit der Sozialpädagogischen Familienhilfe und der Aufsuchenden Familientherapie). Für sie gilt das oberste Ziel, den uns anvertrauten Kindern qualitativ hochwertige Betreuung und Förderung zukommen zu lassen. Wir stellen in diesen Einrichtungen ständig die Qualität unserer Leistung sowie des Arbeitsumfeldes unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Frage und suchen immer nach Verbesserungsmöglichkeiten, um den Bedürfnissen der betreuten Kinder und Familien möglichst gerecht zu werden.

So hochwertig und vielfältig unsere Arbeit auch sein mag, so stoßen wir doch fast täglich an unsere Grenzen. Neue Problemfelder tun sich auf, deren Lösung unsere momentanen Möglichkeiten und Kapazität überschreiten oder die Qualität des Bestehenden gefährden würde.

Ob wir uns neuen Herausforderungen stellen können, hängt in erster Linie immer davon ab, ob sich Menschen finden, die bereit sind, ehrenamtlich mitzuarbeiten. So haben wir im Kinder- und Jugendtelefon sowie im Begleitenden Umgang immer wieder den Bedarf an neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Für diese Tätigkeit rufen wir immer wieder über die örtliche Presse zur Mitarbeit auf.

Aber auch im organisatorischen und technischen Bereich benötigen wir dringend ehrenamtliche Helfer, sei es beim Fundraising oder in der Öffentlichkeitsarbeit. Vielleicht melden auch Sie sich mal bei uns, wenn Sie an solcher ehrenamtlicher Arbeit Interesse haben (06222-3053950).

Allen, die uns helfen, sich für unsere Ziele einsetzen, bei uns mitarbeiten und uns fördern, spreche ich meinen Dank und meine Anerkennung aus, auch im Namen der
Familien und Kinder, die wir unterstützen.

Wiesloch, im Juni 2008


Dr. Michael Jung
1. Vorsitzender

2 Organigramm des Kinderschutzbundes Wiesloch

Siehe Anhang


3 Ehrenamtlicher und Honorarbereich

3.1 Vorstand

Der Vorstand traf sich 2007 10mal zu den Vorstandsitzungen. Im Vordergrund der Vorstandsarbeit stand die Planung für den Umzug in die Häuser an der "Westlichen Zufahrt".

Das in 2005 gestartete, vom Landesverband Baden-Württemberg ins Leben gerufene Angebot in der Schulsozialarbeit "Gemeinsam sind wir stark" wurde trotz Finanzierungsschwierigkeiten fortgeführt. Es wird jedoch in 2008 abgeschlossen werden müssen, da sich keine Anschlussfinanzierung finden konnte. (In diesem Projekt sollen die Eltern von Grund- und Hauptschülern mehr in schulischen Problemstellungen ihrer Kinder einbezogen werden. Das Projekt wurde zunächst für zwei Schulen in Baden-Württemberg gestartet. In Wiesloch wurde es in Kooperation mit der Gerbersruhschule durchgeführt. )

Für 2007 lassen sich folgende weiteren Aktivitäten benennen:

- Matinee für MitarbeiterInnen
- Klausurtagung des Vorstandes
Der Vorstand beschloss auf seiner Klausurtagung den Umzug in die Häuser an der Westlichen Zufahrt. In den neuen Räumen soll die Kleiderstube wieder eröffnet sowie eine offene Anlaufstelle eingerichtet werden. Mittelfristig sollen spezielle Hilfen für Migrantenkinder angeboten werden.
- Veranstaltung mit dem Kinderschutzbundpräsidenten Heinz Hilgers
Heinz Hilgers stellte das Dormagener Konzept zur Prävention von Kindesvernachlässigung und -betreuung vor. Karin Robinson und Editha Schröder-Blochwitz wurden für ihre 20-jährige Mitarbeit geehrte.
- Verabschiedung einer Kooperationsvereinbarung in der Tageselternvermittlung mit dem Ortsverband Hockenheim
- Eröffnung der KiWi Außenstelle in Walldorf
- Erste Begehungen der neuen Häuser in der Westlichen Zufahrt und große Anstreichaktion durch die Mitarbeiter mit Hilfe der "SAPlingen"
- "Der Blaue Elefant und seine Freunde": Matinee, Ausstellung und Versteigerung von Bilden, die Künstler dem Kinderschutzbund Wiesloch gespendet haben.

Besonders erfreulich ist die Erweiterung des Vorstands durch Michael Böhler, Götz Lampe und Matthias Renschler, die sich zur Mitarbeit bereit gefunden haben. Sie wurden in den Vorstand kooptiert und stehen demnächst zur Wahl.

Des Weiteren wurden auch im letzten Jahr in 6 Sitzungen der Leiterkonferenz die Führungsaufgaben der hauptamtlichen Einrichtungen wahrgenommen.

3.1.1 Statistik
Ehrenamtlich geleistete Stunden: 1300

3.1.2 MitarbeiterInnen
1. Vorsitzender: Dr. Michael Jung
2. Vorsitzende: Birgit Wallmeier
Schatzmeisterin: Klaudia Aghadavoodi Jolfaei
Schriftführerin: Mechtild Pilz
Beisitzer/innen: Claudia Drach

Kooptierte Beisitzer: Michael Böhler, Götz Lampe, Matthias Renschler

3.2 Kinder- und Jugendtelefon
Öffnungszeiten: Montag – Freitag, jeweils 15.00 Uhr – 19.00 Uhr
Adresse: Deutscher Kinderschutzbund Ortsverband Wiesloch e.V.
69168 Wiesloch
Telefonnummer: 06222 / 381 666
Ansprechpartner: Johann Gradl

Unser Angebot:
Das Kinder- und Jugendtelefon versteht sich in erster Linie als Erste-Hilfe-Adresse für die Probleme aller Art von Kindern und Jugendlichen, bei Bedarf auch als Vermittlungsstelle von Adressen professioneller Hilfeeinrichtungen (Drogenberatung, Pro Familia, Jugendamt etc.). Die Hauptaufgabe liegt aber in der Funktion als Anlaufstelle bei Liebeskummer, geduldiger Zuhörer bei familiären Problemen oder Problemen mit Freunden. Auch bei Fragen zur Sexualität wird die Anonymität des Telefons sehr geschätzt.

3.2.1 Jahresbericht
Das Jahr 2007 stand ganz im Zeichen der Verstärkung durch die neue Gruppe. Die Gruppe von aktiven TelefonberaterInnen war Anfang 2007 auf eine einstellige Anzahl zusammengeschmolzen. Im Mai 2007 schließlich wurde die Gruppe der 18 „Neuen“ aus dem Vorbereitungskurs entlassen. Seither ist eine weitgehend lückenlose Abdeckung der Dienstzeiten wieder sichergestellt.

Darüber hinaus erfolgte im Juni 2007 die Umstellung von Papier- auf Online-Statistik. Diese Veränderung verlief reibungslos. Dadurch erzielte Vorteile: Kein Versand der Statistikbögen erforderlich, geringere „Leerlaufzeiten“ durch schnelleres Ausfüllen des Statistikbogens, größere Transparenz bezüglich Anruf- und Gesprächsaufkommen.

3.2.2 Statistik

Zeitraum Erfasst via Anzahl Gespräche Anzahl Beratungsgespräche
01.01. - 31.05.2007 Papier-Statistik 1.248 413
01.06. - 31.12.2007 Online-Statistik 3.939 960
Summe 5.187 1.373






Geleistete Stunden auf Honorarbasis:
92 Einheiten à 45 Minuten (69 Std.)

Ehrenamtlich geleistete Stunden:
ca. 20 Stunden pro Woche Telefondienst
ca. 20 Stunden pro Jahr Supervision

3.2.3 MitarbeiterInnen
Beraterinnen & Berater 26 MitarbeiterInnen
Organisation: Johann Gradl
Superviorin: Dipl. Psych. Inge Floß


3.3 Kinder- und Jugendtreff „Außengruppe Horrenberg“
Öffnungszeiten: keine festen

Adresse: Ortschaftshaus Horrenberg
Mühlstrasse 25
69234 Horrenberg
(ist keine Postadresse)

Ansprechpartnerinnen: Verena Simon, Albert- Schweitzer- Str. 3, 69234 Horrenberg
Telefonnummer: 06222 / 936 951
Martina Steger, Höhenweg 8, 69234 Horrenberg
Telefonnummer: 06222 / 753 82

Unser Angebot:
Die Außengruppe Horrenberg veranstaltet ein Mal im Monat im Ortschaftshaus oder im Freien einen Kindertreff (meistens 2 Termine) für Kinder der Grundschule Horrenberg. Wir bieten themenbezogene Workshops an, die jahreszeitlich gestaltet sind, wie z. B. Faschingsbasteln, manchmal mit Umzug durch die Gemeinde, Walderkundung oder Kranz binden im Advent. Natürlich wird auch mit verschiedenen Materialien gebastelt, gewerkt und vieles mehr.

3.3.1 Jahresbericht
24.01. und 25.01.07 Faschingsbasteln (Clown) ca. 6,0 Std.
28.02. und 01.03.07 Osterbasteln ca. 6,0 Std.
28.03., 29.03. und 04.04.07 Palmstock basteln ca. 9,0 Std.
09.05. und 10.05.07 Muttertagsbasteln ca. 6,0 Std.
27.06. und 28.06.07 Glockenblume ca. 6,0 Std.
25.07.07 Jahresabschlussfest ca. 6,0 Std.
10.10.07 Kerzenziehen (2 Termine) ca. 3,5 Std.
24.10. und 25.10.07 Halloween basteln ca. 6,0 Std.
28.11. und 29.11.07 Adventskranz binden ca. 6,0 Std.
05.12. und 13.12.07 winterlicher Jahresausklang ca. 6,0 Std.

3.3.2 Statistik
Teamsitzungen
(8.30 Uhr - ca. 11.00 Uhr): 6

Workshops: 19

Ehrenamtlich geleistete Stunden:
- Teamsitzungsstunden
- Workshopstunden, einschließlich Raum herrichten, d. h. Tische und Stühle entsprechend
hinstellen, Material für jedes Kind zurechtlegen, aufräumen
- dazwischen noch vereinzelte Termine, um Workshops vorzubereiten, Zweige für Adventskranz
zurechtschneiden
- Materialien müssen zurechtgeschnitten werden
- Zeit um Einkäufe zu tätigen
- Berichte für das Mitteilungsblatt schreiben
- Anmeldungen entgegennehmen
- Telefonate führen, um abzuchecken, wer helfen kann
- Jahresstatistik schreiben, Kassenbericht fertigen und abgeben

3.3.3 MitarbeiterInnen
Teammitglieder im Jahr 2007:

Bauer, Beate (ab September)
Epp, Ilse
Harms, Gerlinde (bis November)
Phillip, Silke
Schrüfer, Elke (bis Juli)
Schwarzfischer, Linda (bis Juli)
Simon, Verena (ab September)
Steger, Martina
Wichmann, Ulrike (ab September)

Wir haben keine Funktionen.

Bei den Workshops zeitweise mithelfende Frauen im Jahr 2007:

Bodur, Silke
Böhm, Anja (unregelmäßig)
Dürk, Sabine (unregelmäßig)
Fuchs, Vera
Phillip, Ulrike (bis November)
Staray, Carmen (bis Juli)
Weigel, Michaela (bis Juli)

3.4 Begleiteter Umgang
Öffnungszeiten: Je nach Bedarf und Fall unterschiedlich. Umgänge können samstags stattfinden, bei Bedarf auch unter der Woche nach 17.00 Uhr.

Adresse: Deutscher Kinderschutzbund Ortsverband Wiesloch e.V.
Westliche Zufahrt 6
69168 Wiesloch

Telefonnummer: 06222 / 305 395 – 0 (Geschäftsstelle)

Ansprechpartner: Erste Anlaufstelle ist die Geschäftsstelle, die die Informationen an Frau Floß, die Verantwortliche für das Projekt, weiterleitet.

Unser Angebot:
Begleiteter Umgang ist ein Angebot für Kinder, deren Eltern sich in Trennung und / oder Scheidung befinden bzw. die aus unterschiedlichsten Gründen längere Zeit keinen Kontakt zu einem Elternteil hatten. Im Rahmen des Begleiteten Umgangs können Kinder den nicht bei ihnen lebenden Elternteil in einem geschützten Rahmen treffen und so den Kontakt aufrechterhalten oder wieder neu anbahnen, auch wenn die Elternteile noch in konfliktbelasteter Beziehung zueinander stehen.
Die Familien kommen in der Regel vermittelt durch das Jugendamt oder im Rahmen gerichtlicher Umgangsentscheidungen zum Kinderschutzbund.

3.4.1 Jahresbericht
Das Angebot wird von Jugendamt, dem Gericht, wie auch von Eltern aus eigener Initiative nachgefragt. Leider können wir nach wie vor aus verschiedenen Gründen noch nicht alle Anfragen bedienen. Für manche Elternteile entstehen deshalb immer noch längere Wartezeiten, manche Anfragen müssen wir auf Grund mangelnder Kapazität an andere Institutionen verweisen.
Bei Beginn des Umganges ist die Situation zwischen den Elternteilen in aller Regel hoch strittig, meistens wurden die Umgänge von einem Elternteil auf dem Rechtsweg eingeklagt.
Der Beratungsbedarf der Elternteile ist sehr hoch. Oft müssen zusätzlich zu Erst- und Zwischengesprächen Krisengespräche und vermittelnde Gespräche mit einem oder beiden Elternteilen geführt werden.

3.4.2 Statistik
Anzahl der Begleitungen/“Fälle“ etc.:

Im Jahr 2007 wurden 9 Fälle mit 11 Kindern betreut. Das Alter der Kinder reichte von 14 Monaten bis zu 10 Jahren.
In mehreren Fällen wurden Elternteile auch im Rahmen von Anfragen telefonisch beraten. Zwei Fälle wurden daraufhin von Elternteilen selbständig auf den Weg gebracht.
Nachgefragt werden doppelt so viele Fälle, wie tatsächlich bedient werden können. Wenn abzusehen ist, dass ein Umgangsplatz frei wird, kann dem Jugendamt, dem Gericht oder den Elternteilen eine Wartezeit angeboten werden. Wenn alle Plätze längerfristig vergeben sind, wird keine Wartezeit angeboten. Dann werden Anfragen weiter verwiesen.

Hauptamtlich geleistete Stunden:
ca. 45 Stunden im Rahmen der Beratung der Eltern
ca. 30 Stunden im Rahmen der Begleitung und Supervision
der MitarbeiterInnen.

In allen Fällen wurden Erstgespräche mit den beteiligten Elternteilen und bei Bedarf auch mit den betroffenen Kindern geführt. Die Gespräche mussten aufgrund der hochstrittigen Situation der Elternteile fast immer getrennt geführt werden. Auch die Zwischengespräche konnten nur in wenigen Fällen dann schon mit den Elternteilen gemeinsam geführt werden. In fünf Fällen konnten weiterführende eigenständige Regelungen der Umgänge erreicht werden, ein Umgang wurde in anderer Betreuungsform weitergeführt, zwei Mal wurde die Umgangsregelung vorzeitig abgebrochen und ein Fall wurde an das Jugendamt/Gericht zurückgegeben. Ein Umgang wird auch in 2008 noch weitergeführt.

Ehrenamtlich geleistete Stunden: ca. 250 Stunden

3.4.3 MitarbeiterInnen
Das Projekt Begleiteter Umgang wird von einer Diplompsychologin geleitet, die die Elterngespräche führt, sowie die Supervision und Beratung der ehrenamtlichen MitarbeiterInnen gewährleistet.
In schwierigen Einzelfällen wurden zeitweise auch die Umgänge selbst von dieser Fachkraft durchgeführt.
In der Regel werden die Umgänge von ehrenamtlichen MitarbeiterInnen begleitet. Derzeit engagieren sich fünf Frauen und ein Mann ehrenamtlich für diese Arbeit.
Eine Mitarbeiterin ist schon fast 10 Jahre dabei! Herzlichen Dank!

Die große Nachfrage zeigt, dass das Angebot des Begleiteten Umganges ein wesentlicher Bestandteil der Arbeit im Rahmen des Kinderschutzes sein sollte.

3.5 Eltern-Kind-Gruppe
Öffnungszeiten: dienstags, 9.30 Uhr – 11.30 Uhr

Adresse: Gelbes Haus der Laurentiusgemeinde
Adenauerplatz
69168 Wiesloch

Telefonnummer: 06224 / 717 65

E-Mail: g.u.gudat@gmx.de

Ansprechpartnerin: Ulla Gudat

Unser Angebot:

Offener Treff für Mütter und Väter mit Kindern bis zum Kindergartenalter.

3.5.1 Jahresbericht
Die Gruppenstärke betrug im Jahr 2007 durchschnittlich 10 Kinder im Alter von 8 Monaten bis 2 ½ Jahren mit ihren Müttern. Die verschiedenen Nationalitäten führten zu einem regen Austausch innerhalb der Gruppe. Insbesondere die ausländischen Frauen fühlten sich sehr gut aufgehoben. Mit praktischen Tipps und Anregungen für den Alltag konnte ihnen das Leben in einer für sie doch manchmal fremden Welt näher gebracht werden. Den Kindern wurde die Möglichkeit gegeben, erste soziale Kontakte zu Gleichaltrigen zu knüpfen.
Da das Gelbe Haus Anfang 2008 für andere Zwecke genutzt wird, beendete ich meine ehrenamtliche Tätigkeit Ende 2007 nach 18 Jahren.

3.5.2 Statistik
Ehrenamtlich geleistete Stunden: 120

3.5.3 MitarbeiterInnen
Ulla Gudat

3.6 Elternkurse << Starke Eltern – Starke Kinder >>
Kurse: Im Frühjahr fanden drei und im Spätjahr zwei Kurse an
10 Vormittagen oder Abenden statt.

Kursgebühren: 90,00 Euro für Nichtmitglieder
65,00 Euro für Mitglieder

Veranstaltungsort: Deutscher Kinderschutzbund Ortsverband Wiesloch e.V.
Kinderhaus Blauer Elefant, Abteilung Schülerhort
In den Breitwiesen 2
69168 Wiesloch

Telefonnummer: 06222 / 305 395 - 0

Ansprechpartner: Jutta Ruppert und Günter Etspüler

Unser Angebot:
Die Elternkurse sind ein „Produkt“ des Deutschen Kinderschutzbundes. Im Mittelpunkt steht die Stärkung der erzieherischen Kompetenz der Eltern. Der Kurs erleichtert das Gespräch in der Familie und bietet den Austausch mit anderen Eltern. An 10 Veranstaltungstagen bekommen Eltern neue Informationen, können spielerisch etwas Neues ausprobieren und mit einer Wochenaufgabe das Gelernte im Alltag testen und reflektieren. Theoretische Grundlagen bieten (u. a.) Gordons’ Familienkonferenz und Ansätze des lösungsorientierten Handelns. Der Elternkurs ist keine Therapiegruppe.

An den Vormittagen wird eine Kinderbetreuung von qualifizierten Tagesmüttern angeboten. Dafür wird ein zusätzlicher Beitrag erhoben.

3.6.1 Jahresbericht
Im Berichtszeitraum fanden fünf Kurse statt (Januar bis Mai und September bis Dezember). Teilgenommen haben 59 TeilnehmerInnen. Leider kamen der sechste Kurs im Spätjahr sowie ein weiteres Kursangebot, das an der Schillergrundschule geplant war, nicht zustande. Für die bewährte Kursleiterin Ines Calleja Schaper, die aufgrund ihres Mutterschaftsurlaubs pausieren musste, haben wir Frau Julia Schäfer, Frau Annette Moser, Frau Caroline Schrag und Frau Heide Graze als neue Kursleiterinnen hinzugewonnen. Frau Graze bot im Herbst sehr erfolgreich einen Kurs für Eltern pubertierender Kinder an. Dafür scheint die Nachfrage sehr groß zu sein.
Durch die Elternkurse lernen die TeilnehmerInnen auch die weiteren Angebote des Wieslocher Ortsverbandes kennen. Manche suchen danach den Kontakt zum Zwergentreff, zur Tageselternvermittlung und werden sogar Mitglieder des Vereins.
Im Jahr 2008 wird neben den bewährten Kursen wieder ein Kurs für Eltern pubertärer Kinder und ein neuer Elternkurs für türkische Eltern angeboten werden.

3.6.2 Statistik
Geleistete Stunden auf Honorarbasis: 100 Stunden

Ehrenamtlich geleistete Stunden: 75 Stunden (pro Kurstag ca. 1,5 Stunden Vor- und Nachbereitungszeit)

Viele Stunden fallen auch für die Geschäftsstelle (Fr. Ruppert) und das Verwaltungsbüro (Fr. Fuchs) an.

3.6.3 MitarbeiterInnen
Julia Schäfer, Dipl. Pädagogin
Annette Moser, Dipl. Psychologin
Carolin Schrag, Dipl. Sozialpädagogin
Heide Graze, Dipl. Sozialpädagogin

3.7 Zusammenfassung
Ehrenamtlich geleistete Stunden:

Vorstand
Kinder- und Jugendtelefon
Außengruppe Horrenberg
Begleiteter Umgang
Eltern-Kind-Gruppe
Schülerhort
KiWi Hausaufgabenhilfe
Tageselternvermittlung
Eternkurse
Fundraising
1.300 h
1.040 h
675 h
250 h
120 h
148 h
660 h
386 h
75 h
630 h
Summe 5.284 h


=============================================
Nicht erfasst sind sehr viele Stunden die hauptamtliche MitarbeiterInnen, deren Angehörigen und Freunde, Eltern von betreuten Kindern und andere freiwillige Helfer bei Festen, Aktionen, bei Renovierungsmaßnahmen und dem Umzug in das Haus Westliche Zufahrt 6 geleistet haben. Unschätzbar ist auch der Dienst von Herrn Jürgen Maaß, der ehrenamtlich unsere Telefone und PC-Anlagen betreut.


4 Hauptamtlicher Bereich

4.1 Pädagogische Leitung
Adresse: Deutscher Kinderschutzbund Ortsverband Wiesloch e.V.
Westliche Zufahrt 6
69168 Wiesloch

Telefonnummer: 06222 / 305 395 – 61

E-Mail: guenter.etspueler@kinderschutzbund-wiesloch.de

Ansprechpartner: Günter Etspüler

4.1.1 Jahresbericht
Rückblickend war das Jahr 2007 ein spannendes, sehr vielfältiges und arbeitsreiches Jahr. Die Einarbeitungszeit war zu Ende. Die Begleitung der MitarbeiterInnen der Einrichtungen, die Entwicklung neuer Konzepte und Einrichtungen, das Schaffen guter Rahmenbedingungen für die Arbeit und die zeitnahe Reaktion auf Außenanfragen kostete viel Kraft.

Begleitung der Einrichtungen


Schülerhort
Im Berichtsjahr habe ich regelmäßig an den Dienstbesprechungen des Schülerhortes am Dienstagmorgen teilgenommen. Da bis nach den Sommerferien die Dienstbesprechung fast parallel zu der Dienstbesprechung der Einrichtung KiWi lief, konnte ich nur zu den wichtigsten Punkten, vor allem den Pädagogischen Themen, in der Konferenz bleiben. Begleitet und moderiert habe ich im Schülerhort auch die Elternbeiratssitzungen, die Elternabende und die Feste mit Eltern und Kindern.
Getragen ist die Zusammenarbeit vom guten Kontakt zur Leiterin Frau Schröder - Blochwitz, mit der zusammen aktuelle Personalfragen, Mitarbeitergespräche, die Vorstellungsgespräche und Einstellungsgespräche von Praktikanten und Zivildienstleistenden geführt und inhaltliche Themen, wie auch die Pädagogischen Tage vorbereitet wurde. Das Jahresthema Elternarbeit war das große Thema des ersten Pädagogischen Tages. Beim zweiten Pädagogischen Tag ging der Blick schon voraus. Die Chancen und Grenzen der Schülerhortarbeit in der Westlichen Zufahrt 10-12 wurden in den Blick genommen.

KiWi, Tagesgruppe und Soziale Gruppenarbeit

Besondere Nähe verspürte ich natürlich nach wie vor zur Erziehungshilfeeinrichtung KiWi. Dort war es mir wichtig, dem neuen Leiter und seinem Team Raum zum Sammeln neuer Erfahrungen zu lassen. Es war schön zu beobachten, wie die Kinder und Teammitglieder im Laufe des Jahres toll zusammengewachsen sind. Wichtige pädagogische Themen wurden gemeinsam diskutiert oder sehr ausführlich an den Pädagogischen Tagen besprochen.

Flexible Hilfen

Spannend und anstrengend war zu Beginn des Jahres meine zusätzliche Rolle als Leiter der Flexiblen Hilfen nach dem Weggang von Herrn Gensheimer. Da ich bisher diesen Bereich nur am Rande begleitet hatte, war es seit November des Vorjahres wichtig und notwendig, mich in alle organisatorischen, rechtlichen und personellen Angelegenheiten der Flexiblen Hilfen einzuarbeiten.
Auch für die Teammitglieder war es anstrengend, sich zunächst auf mich als Interimsleiter und danach ab Februar auf Frau Jödicke als neue Leiterin einzustellen.
Das Ringen um gute Formen der Zusammenarbeit, der fachliche Austausch und die gegenseitige Unterstützung hat die Mitarbeiter zu einem sehr guten Arbeitsteam zusammengeschweißt.

Zwergentreff

Durch die jahrelange Erfahrung der Leiterin Frau Kempf und ihrer Mitarbeiterin Frau Betzler beanspruchte der Zwergentreff, außer gelegentlicher Dienstbesprechungen im Jahr 2007, kaum die Leistung des Pädagogischen Leiters.

Tageseltern

Im Bereich der Tageselternvermittlung gab es neben Dienstbesprechungen und Gesprächen mit dem Jugendamt, viele Einzelkontakte zur Leiterin Frau Robinson, drei wichtige Ereignisse im Berichtsjahr.
- Mit dem Deutschen Kinderschutzbund Ortsverband Hockenheim e.V. wurde eine Kooperationsvereinbarung erarbeitet und geschlossen. Seit Jahresmitte bietet Frau Graze in Hockenheim montags eine Sprechstunde für Interessenten an der Tagespflege und für suchende Eltern an. Darüber hinaus werden in Hockenheim in Kooperation mit der Volkshochschule eigene Ausbildungskurse angeboten. Damit wir dem Auftrag des Jugendamtes gerecht werden, für die drei Bezirke Wiesloch, Sinsheim und Schwetzingen Tageseltern auszubilden, zu vermitteln und fortzubilden, war es wichtig mit dem Ortsverband Hockenheim klare Absprachen zu treffen. In vielen Gesprächen wurden die Grundregeln der Zusammenarbeit festgelegt und schließlich in einem Kooperationsvertrag gefasst, der von beiden Vorständen verabschiedet wurde.
- Das Ausbildungskonzept im Bereich Tagespflege wurde mit den Referentinnen noch einmal überarbeitet und den Erfordernissen des Deutschen Jugendinstitutes angepasst. Daraus folgte eine intensive Planung des Fortbildungsprogramms für das Jahr 2008. Nach diesem haben die InteressentInnen an der Tagespflegeausbildung die Möglichkeit, die momentan vom Jugendamt geforderten 62 Ausbildungseinheiten zwei Mal im Jahr auch als Blockseminar zu belegen. Darüber hinaus gibt es jetzt schon die Möglichkeit, die bis 2011 geforderten 160 Unterrichtseinheiten Fortbildung in Wiesloch zu absolvieren.
- Schließlich wurde im Dezember eigens für die Qualifikation von Tageseltern ein Faltblatt entworfen und gedruckt, in das die beiden Teile des Fortbildungsprogramms 2008 eingelegt werden konnten.

Mädchenschulsozialarbeit

Die Mädchenschulsozialarbeit erlebte im Jahr 2007 durch die Geburt der zweiten Tochter von Frau Calleja Schaper eine kleine Unterbrechung. Da die Arbeit von unserer erfahrenen Mitarbeiterin jedoch hoch geschätzt ist, war es nicht nur möglich die Stelle für sie bis zum Schuljahresanfang im September frei zu halten, sondern auch um weitere vier Stunden auf insgesamt acht Wochenstunden zu erhöhen.

Projekt: Gemeinsam sind wir stark
Dieses Projekt des Landesverbandes, das an der Gerbersruh-Hauptschule versuchte, Kinder und Eltern der fünften und sechsten Klasse durch gemeinsames Kochen, Hausaufgaben machen und Spielen enger an die Schule zu binden und zu fördern, musste zu Beginn des Berichtsjahres in vielen Gesprächen den Gegebenheiten und Grenzen vor Ort angepasst werden. Als schließlich eine größere Gruppe von Kindern für das Projekt gewonnen werden konnte, zeigte sich, dass aufgrund der Unzuverlässigkeit der Eltern die Projektleiterin Frau Fehn zusätzlich Unterstützung für die Hausaufgabenzeit brauchte. Dafür gewannen wir zunächst Frau Böhler als ehrenamtliche Kraft. Kurz vor den Sommerferien wurde klar, dass die Projektmittel bis Ende September ausgeschöpft sein werden. Trotz intensiver Suche nach Sponsoren und Stiftungsgelder konnte das Projekt nur durch die Bezuschussung durch den Ortsverband Wiesloch weiterlaufen. Dies ist sehr bedauerlich, weil sich für die teilnehmenden Kinder und deren Eltern immer mehr der Erfolg des Projektes zeigte.
Trotz vielfältiger Gespräche und Bemühungen war abzusehen, dass das Projekt zu Jahresbeginn 2008 endgültig beendet werden muss.

Kinder- und Jugendtelefon und Begleiteter Umgang

Leider ist es nur ansatzweise gelungen, Kontakt zu den sehr engagierten ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Kinder- und Jugendtelefons und des Begleiteten Umgangs zu finden. Nach dem Ende des neuen Ausbildungskurses konnte unsere Wieslocher Telefonstation wieder ganz regelmäßig besetzt werden.
Deutlich wurde im Lauf des Berichtsjahres, dass es immer mehr Anfragen für den Begleiteten Umgang gibt. Durch den intensiveren Kontakt zu Frau Floß, der Leiterin auch dieser Einrichtung, wurde auch klar, dass die Begleitungen aufgrund der vorliegenden Trennungsschwierigkeiten immer mehr Professionalität erfordern und in Einzelfällen nur durch sie als Fachkraft ausgeführt werden konnten. So stand am Jahresende fest, dass das Konzept des Begleiteten Umgangs überarbeitet wird und neue organisatorische Voraussetzungen für eine gute Arbeit in diesem Bereich geschaffen werden müssen.

Elternschule

Da unsere bewährte Kursleiterin im Berichtsjahr ausfiel, war es Aufgabe der Pädagogischen Leitung mit neu ausgebildeten Kursleiterinnen Kontakt aufzunehmen, Kurse zu planen, Kursmodalitäten neu festzulegen und die Kursleiter zu begleiten. Die Anfrage nach Elternkursen war überraschend groß. So fanden im Berichtszeitraum fünf Kurse statt. Einer davon war ein Elternkurs für Eltern von pubertären Jugendlichen. Geplant und vorbereitet wurde im Herbst auch ein Kursmodell für Eltern der Flexiblen Hilfen und der Erziehungshilfeeinrichtung. Dieses soll im Frühjahr 2008 getestet werden.
Außengruppe Horrenberg
Zur Außengruppe Horrenberg gab es von der Pädagogischen Leitung leider kaum Kontakt.

Mutter-Kind-Treff
Leider gab es auch kaum Kontakt zu Frau Gudat, der Leiterin des Mutter-Kind-Treffs. In der zweiten Jahreshälfte zeichnete sich ab, dass dieses Angebot des Kinderschutzbundes aufgegeben werden muss. Die Laurentiusgemeinde benötigte selbst die Räumlichkeiten für den Kindergarten. Die Nachfrage ließ aufgrund des erweiterten Angebotes in der Stadt nach und Frau Gudat selbst hat eine neue Aufgabe in Heidelberg übernommen.

Interne Konferenzen
Aufgabe des Pädagogischen Leiters in den internen Konferenzen der Leiter war es durch regelmäßigen Austausch, das Besprechen gemeinsamer Themen und die Planung gemeinsamer Aktivitäten, die Einrichtungen zu vernetzen, die gemeinsamen Ziele im Auge zu behalten und zu vermitteln, Ressourcen optimal zu nutzen und einzusetzen, und gemeinsam die pädagogische Arbeit in den hauptamtlichen Einrichtungen zu planen.
Durch die regelmäßige Teilnahme an den Vorstandssitzungen gelang es, viele Anliegen und Themen von Einrichtungen und MitarbeiterInnen dort direkt zu vertreten und Ergebnisse schnell zurückfließen zu lassen.

Vernetzung

Die Außenvertretung der Einrichtungen des Kinderschutzbundes gehört auch zu den wichtigen Aufgaben des Pädagogischen Leiters. So nahm ich teil an Sitzungen des örtlichen Jugendamtes, den Regionaltreffen und großen Versammlungen des Kommunalverbandes für Jugend und Soziales Baden-Württemberg, an den Fachgruppensitzungen des Dachverbandes, des Paritätischen, an Sitzungen und Arbeitskreisen der Stadtverwaltung Wiesloch und Walldorf und an Schulleitertreffen und Schulkonferenzen. Darüber hinaus hielt ich Kontakt zur Psychologischen Beratungsstelle und Sozialen Einrichtungen in Wiesloch und Umgebung.

Besondere Aktionen


Neujahrsempfang mit haupt- und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen

Zu den besonderen Ereignissen, deren Vorbereitung und Organisation weitgehend Aufgabe des Pädagogischen Leiters war, gehörten der Neujahrsempfang mit Haupt- und Ehrenamtlichen und deren Angehörigen im Kulturhaus Wiesloch. Umrahmt mit schöner Musik von der Musikschule Südliche Bergstraße, bekamen die Teilnehmer und Teilnehmerinnen einen Einblick in die Struktur des Deutschen Kinderschutzbundes und die konkrete Arbeit vor Ort. Bei einem schönen Brunch lernten sich viele MitarbeiterInnen und Angehörige kennen und erzählten von ihren Erfahrungen beim Kinderschutzbund. Das Ziel, MitarbeiterInnen und Angehörige zu informieren, Begegnung und Austausch zu ermöglichen, gemeinsam den Beginn des Jahres zu feiern wurde voll erreicht.

Matinee zum 20jährigen Jubiläum

Auch die Matinee aus Anlass des 20jährigen Jubiläums des DKSB OV Wiesloch e.V. im Palatin wurde ein großer Erfolg. Herr Hilgers, der Bundespräsident des Deutschen Kinderschutzbundes, begeisterte die Zuhörer mit seiner Stellungnahme zu aktuellen Themen und durch die Vorstellung des Dormagener Konzeptes der Begleitung von Eltern und Neugeborenen. Höhepunkt war die Ehrung von Herrn Dr. Jung, Frau Schröder-Blochwitz und Frau Robinson für 20jährige treue Mitarbeit im Ortsverband Wiesloch.

KiWi Walldorf
Ü ber viele Monate hinweg gab es Anfragen an Plätze für Mädchen in der Sozialen Gruppenarbeit. Leider war es nicht möglich, diese Mädchen angesichts der begrenzten KiWi-Plätze und der engen Haussituation in der Merianstraße aufzunehmen.
Nach vielen Gesprächen mit Therapeuten, JugendamtsmitarbeiterInnen und den Verantwortlichen in der Gemeinde entschied sich der Vorstand, eine ergänzende KiWi-Einrichtung in Walldorf zu eröffnen. Dafür das Konzept, die notwendigen Vorgespräche intern und extern zu führen, passende Räume zu suchen und sie für diese Nutzung herrichten zu lassen, wurde eine Schwerpunktaufgabe in den ersten Monaten des zurückliegenden Jahres für den pädagogischen Leiter. Dank der hervorragenden Unterstützung der Stadtverwaltung Walldorf gelang es nach den Sommerferien, die Einrichtung mit fünf Plätzen Soziale Gruppenarbeit in Walldorf zu starten. Feierlich eingeweiht wurde sie am 19. Oktober.

Vorbereitung des Umzuges in die Westliche Zufahrt 2-12

Fast gleichzeitig bekam der Kinderschutzbund Anfang des Jahres das verlockende Angebot, mit allen seinen Einrichtungen in die Landhäuser des Psychiatrischen Zentrums an der Heidelberger Straße umzuziehen. Nach ersten Sondierungsgesprächen, der Befragung von MitarbeiterInnen und Eltern erfolgte im Vorstand die entscheidende Weichenstellung für diesen Umzug. Ursprünglich sollten diese Gebäude von der Dietmar Hopp-Stiftung gekauft und für die künftigen Verwendungszwecke renoviert werden. Im Laufe des Frühjahrs zog sich der Investor jedoch zurück und bis zum Sommer zerschlug sich auch die Hoffnung, dass die Hospiz Agape gGmbH die Gebäude kaufen und renovieren würde. So blieben sie schließlich Eigentum des PZN, das versuchte, die Sanierungs- und Renovierungskosten so gering wie möglich zu halten. Zur Rolle des Pädagogischen Leiters kamen im Laufe des Sommers die des Planers und Organisatoren, Unterhändlers, des Hauptansprechpartners für Handwerker und die des Kontrolleurs hinzu. Gleichzeitig galt es, alle MitarbeiterInnen für dieses Projekt zu gewinnen, in die Planung mit einzubeziehen, mit ihnen die Pädagogischen Konzepte auf die neue Situation zuzuschneidern und darüber hinaus neue Projekte, wie Offene Anlaufstelle und Kinderkleiderstube, zu initiieren.
Mit Hilfe von 23 jungen SAP-MitarbeiterInnen ist es uns in einer Großaktion gelungen, an einem Oktobersamstag den künftigen Schülerhort zu streichen. Auch diese Aktion kostete viel Vor- und Nachbereitungsarbeit. Sie hat allerdings sehr dazu beigetragen, unseren geplanten Umzug in der Öffentlichkeit bekannt zu machen.
Wie geplant sind im November dank großem ehrenamtlichen Engagement der neuen Vorstandsmitglieder Herrn Böhler und Herrn Lampe, der MitarbeiterInnen und deren Angehörigen und Freunde die Pädagogische Leitung, die Geschäftsstelle, das Verwaltungsbüro und die Flexiblen Hilfen in die neuen Räume in der Westlichen Zufahrt 6 umgezogen.

Weltkindertag

Im Jahr 2007 wurde der 20. September als großes Spielfest auf dem evangelischen Kirchplatz begangen. Schon viele Monate im Voraus wurden Wieslocher Vereine, Schulen und Kindereinrichtungen zur Vorbereitung dieses Nachmittages eingeladen.
„ Wir sind die Zukunft“ lautete das Motto unseres Kinderfestes, das mit einer Begegnung mit dem Oberbürgermeister und dem Jugendgemeinderat im Rathaus endete.

4.1.2 Statistik
Hauptamtlich geleistete Stunden: Günter Etspüler, 1.650 Stunden

4.1.3 MitarbeiterInnen
Günter Etspüler, Pädagogischer Leiter

4.2 Kinderhaus Blauer Elefant, Abteilung Schülerhort
Öffnungszeiten: Montag – Donnerstag 7.00 Uhr - 17.00 Uhr
Freitag 7.00 Uhr - 16.00 Uhr
Nach Bedarf (mind. 6 Kinder) kann die Öffnungszeit um eine Stunde
erweitert werden.

Adresse: Kinderhaus Blauer Elefant
Abteilung Schülerhort
Westliche Zufahrt 10 - 12
69168 Wiesloch

Telefonnummer: 06222 / 305 395 - 12
Fax: 06222 / 305 395 - 19
E-Mail: schuelerhort@kinderschutzbund-wiesloch.de

Ansprechpartnerin: Editha Schröder-Blochwitz, Abteilungsleiterin Schülerhort

Unser Angebot:
Der Schülerhort ist eine Betreuungseinrichtung i. S. des § 22, Abs. 1 - 3 des KJHG. Ziel ist es, berufstätigen Paaren und Alleinerziehenden ein qualifiziertes Betreuungsangebot für ihre Kinder zur Verfügung zu stellen. Die Eltern der von uns betreuten Kinder sollen dabei unterstützt werden, Beruf und Familie zu vereinbaren.
Betreut werden schulpflichtige Kinder im Alter von 6 bis 13 Jahren. Im Fall eines erhöhten Öffnungsbedarfs, ab 6 angemeldete Kinder, kann die Betreuung davor beginnen oder verlängert werden. Unsere Einrichtung konnte bisher 36 Kinder aufnehmen (im neuen Gebäude werden 40 Plätze geschaffen). Die Hauptaufgabe der qualifizierten MitarbeiterInnen besteht darin, die Kinder in ihrer Entwicklung zu fördern und sie bei der Erfüllung ihrer altersspezifischen Aufgaben und Bedürfnissen zu unterstützen.
Nach dem Mittagessen werden im Schülerhort die Kinder bei den Hausaufgaben betreut. Die Rolle der MitarbeiterInnen ist es hierbei den Kindern Wege und Möglichkeiten aufzuzeigen, ihre Arbeiten selbständig und verantwortungsbewusst zu erledigen, Kontakt zu den Eltern und im Bedarfsfall zu den Schulen zu halten.
Im Freizeitbereich, der großen Raum einnehmen soll, werden Projekte für Interessensgruppen angeboten, in denen sich die Kinder, je nach Neigung und Angebot, zusammenfinden. Darüber hinaus stehen den Kindern viele Materialien, sowie Räume und Plätze zur Verfügung, in denen ihnen die Möglichkeit zum freien Spiel und persönlicher Entfaltung geboten werden. Feiern, Unternehmungen außerhalb des Schülerhortes und Ferienfreizeiten gehören zum festen Bestandteil des Angebotes.
Den MitarbeiterInnen des Schülerhortes ist es besonders wichtig, auch ein vertrauensvolles Verhältnis zu den Eltern aufzubauen.
Für diese Betreuungsaufgaben gibt es im Schülerhort vier hauptamtliche pädagogische MitarbeiterInnen und eine Anerkennungspraktikantin. Bei Bedarf stehen auch Honorarkräfte zur Verfügung.

4.2.1 Jahresbericht
Das „Schülerhortjahr“ 2007 begann erst einmal sehr entspannt und gut geplant mit vielen neuen Ideen und dem Schwerpunkt der Elternarbeit im Schülerhort neuen Raum und neue Gestaltungsform zu geben.
In Zusammenarbeit mit dem Elternbeirat wurden gemeinsame Ideen für bessere Zusammenarbeit, Offenheit, Vertrauen und Transparenz der pädagogischen Arbeit entwickelt.
So wurde ein gemeinsamer Grillabend gleich im Anschluss an die Öffnungszeit des Schülerhorts vorgeschlagen, die Umgestaltung des Elternabends im Herbst sowie in regelmäßigem Abstand Zeit für den gemeinsamen Austausch. Diese Vorschläge wurden fester Bestandteil der Elternarbeit im Jahr 2007. Der Punkt Elternarbeit wurde daraufhin im pädagogischen Gesamtkonzept der Einrichtung überarbeitet.

Besondere Ereignisse im Schülerhortjahr 2007:

In den Faschingsferien nahmen wir mit den Kindern wieder am Faschingsfest in Frauenweiler teil.
In den Osterferien hatten wir ein buntes Ferienprogramm, an dem auch 9 Ferienkinder von außerhalb teilnahmen. Die Osterfeier im Wieslocher Wald mit Osterkörbchen-Suchen fand bei den Kindern großen Anklang. Das Schwimmangebot im Schwetzinger Bellamar ist für die Kinder in den Ferien immer ein großes Highlight, da wir dies nur außerhalb der Schulzeit anbieten können. Bei der Wanderung nach Nußloch konnten die Kinder die Natur und den Steinbruch kennen lernen, da sie auf dem Weg dorthin verschiedene Fragen auf einem Laufzettel beantworten mussten.
In den Pfingstferien gingen 18 Kinder für eine Woche mit auf die Freizeit nach Kniebis im Schwarzwald. Dort hatten sie die Möglichkeit, die Natur zu erforschen, lange ausgedehnte Wanderungen und Besichtigungen (wie Glasbläserei etc.) zu unternehmen und schwimmen zu gehen. Trotz dem teilweise nicht so guten Wetter hatten die Kinder viel Spaß und Ausdauer bei den Ausflügen und konnten ein schönes Gruppengefühl entwickeln. Zurück aus der Freizeit gingen die Kinder mit etwas Wehmut wieder in ihren Alltag zurück. Noch lange Zeit erinnerten sie sich gerne an schöne und gemeinsame Erlebnisse.
Die Kinder, die im Schülerhort ihre Ferien verbrachten, hatten aber auch ihren Spaß bei der Besichtigung des Heidelberger Schlosses und der Vorführung der Greifvögel sowie beim Schwimmen und dem Besuch des Luisenparks in Mannheim.
Im Juni stand der gemeinsame Grillabend mit den Eltern im Schülerhort an. Das Team übernahm nach dem Essen für eine Stunde die Betreuung der Kinder, so dass sich die Eltern mit dem Elternbeirat zurückziehen konnten, um gemeinsam Ideen und Bedürfnisse für eine neue Form des Elternabends zu sammeln. Anschließend gab es ein großes Lagerfeuer, um das sich alle versammelten und die Kinder sangen gemeinsam mit ihren Eltern und den selbst gebastelten Instrumenten Lieder und führten einen Tanz vor. Als Abschluss durfte jedes Kind noch einen Luftballon mit einer Wunderkerze daran in den Abendhimmel steigen lassen. So wurde diese Veranstaltung zu einem gelungenen Fest der Freude.
Vor den Sommerferien mussten wir uns von wenigen älteren Kindern verabschieden. Dies taten wir auch im Rahmen eines großen Abschiedsfestes. Die freien Plätze wurden ab dem 01.09.2007 von sechs Erstklässlern belegt. Die Gruppe von Neuankömmlingen führte zu einiger Umstrukturierung in der pädagogischen Arbeit.
Einige neue Kinder brauchten eine gewisse Zeit, um sich an die Selbstständigkeit und die für sie neuen, aber notwendigen Regeln zu gewöhnen. Die Freizeitangebote wurden neu überdacht und auf die Bedürfnisse der jüngeren Kinder umgestellt.
Da wir dieses Jahr nur wenige Abgänge hatten, war der Schülerhort mit den Neuankömmlingen wieder voll belegt.
Im September fand der Weltkindertag auf dem evangelischen Kirchplatz in Wiesloch statt. Er wurde von vielen sozialen Organisationen mitgestaltet. Der Oberbürgermeister bot den Kindern zum Abschluss im Ratssaal ein Forum für Fragen.
Das Wetter war uns hold und so wurde dieser Weltkindertag zu einer tollen Veranstaltung.

Auch im Jahr 2007 hatte das Team einen Event bei der HDM in Walldorf. Dort übernahm der Schülerhort die Kinderbetreuung beim Mitarbeiterlauf mit dem neu gespendeten Großspielzeug. Der Erlös des Kuchenverkaufs ging zu Gunsten der Kinder im Schülerhort. Von dem Geld konnten wir mit den Kindern in den Sommerferien den Kletterwald bei Speyer besuchen, was für alle Beteiligten ein großes Erlebnis war. Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten, ohne deren Zutun dies nicht möglich gewesen wäre.
Ein Dankeschön auch an die MitarbeiterInnen und PraktikantInnen, die immer wieder auch bereit sind zusätzliche Zeit an den Wochenenden zu investieren, um dem Schülerhort ein neues Gesicht zu geben und deren oberstes Anliegen es ist, dass es den Kindern und Eltern gut geht und eine adäquate Betreuung ermöglicht werden kann.

Hier sei auch noch einmal den Mitgliedern des Elternbeirates gedankt, die sehr aufgeschlossen der pädagogischen Arbeit gegenüber stehen, und das Team durch ihre Anregungen und ihr Engagement unterstützen und begleiten.

Im Jahr 2007 hatten die MitarbeiterInnen auch genügend Zeit, sich an den zwei pädagogischen Tagen mit dem Konzept des Schülerhorts zu beschäftigen und einige Schwerpunkte schriftlich zu fixieren, wie: Hausaufgabenbetreuung, Kindergeburtstage, Mittagessen im Schülerhort, Rituale, und die Arbeit mit der Großgruppe.
Die pädagogischen Tage wurden von Herrn Etspüler (Pädagogischer Leiter) vorbereitet und durchgeführt, der Ansprechpartner für das Team ist und es mit seinem fachlichen Wissen unterstützt und begleitet. Auch an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für seine Geduld und sein Engagement.


4.2.2 Statistik
Belegung
Wie oben schon berichtet, gab es auch im Geschäftsjahr 2007 Belegungsschwankungen. Als 100% Auslastung legen wir die Platzzahl 36 zugrunde, die mit der Betriebserlaubnis übereinstimmt.

Auslastungsgrad in %

Berechnungstabelle:
(Platzzahl (36) x Öffnungstage(ÖTg.)) + (überbelegte Pl. x ÖTg.) + (teilbelegte Pl..x ÖTg)–(unterbelegte Pl..x ÖTg.) 100
__________________________________________________________________________________=Ausl. in %
( Platzzahl(36) x ÖTg. )

Januar
( (36 x 18)+(0)+0- (54) x 100
___________________________________________ = 91,67 % ( 36 x 18)

Februar:
( (36 x 19 ) + (0) +10 – (19 ) x 100
___________________________________________ = 98,68 %
( 36 x 19 )

März
( (36 x 22 ) + (0) +1 – ( 44 ) x 100
___________________________________________ = 91,79 %
( 36 x 22 )

April:
( (36 x 18 ) + (0) +30 – ( 54) x 100
___________________________________________ = 96,05 %
( 36 x 18)

Mai:

( (36 x 19 ) + (0) +17 – ( 19 ) x 100
___________________________________________ = 99,71 %
( 36 x 19 )

Juni:

( (36 x 19 ) + (0) +0 – ( 38 ) x 100
___________________________________________ = 94,44 %
( 36 x 19 )

Juli:

( (36 x 22 ) + (0) +0 – ( 66 ) x 100
___________________________________________ = 92.80 %
( 36 x 22 )

August:

( (36 x 7 ) + (0) +10 – ( 14 ) x 100
___________________________________________ = 98,41 %
( 36 x 7 )

September:
( (36 x 20 ) + (0) +0 – ( 40 ) x 100
___________________________________________ = 94.44 %
( 36 x 20 )

Oktober:

( (36 x 22 ) + (0) +0 – ( 44 ) x 100
___________________________________________ = 94,44 %
( 36 x 22 )

November:
( (36 x 20 ) + (0) +0 – ( 40 ) x 100
___________________________________________ = 94,44 %
( 36 x 20 )

Dezember:

( (36 x 15 ) + (0) +0 – ( 30 ) x 100
___________________________________________ = 94,44 %
( 36 x 15 )

Nach diesen Berechnungen liegt die durchschnittliche Belegung des Schülerhortes im Jahr 2007 bei 95,11 %.

Hauptamtlich geleistete Stunden bei 230 Öffnungstagen:

Bei der unten angegebenen Stundenzahl sind Urlaubstage und Krankheitstage nicht berücksichtigt
Editha Schröder Blochwitz, Leiterin 230 x 7,5 Std. = 1.725 Stunden
Karin Robinson 230 x 4,0 Std. = 920 Stunden
Susi Haag 230 x 5,0 Std. = 1.150 Stunden
Marcus Kölmel 230 x 6,0 Std. = 1.380 Stunden
Aylin Yildirim 78 x 7,5 Std. = 585 Stunden
Gitti Ludigkeit 178 x 1,5 Std. = 267 Stunden
Christina Schemenauer, Reinigungskraft 498 Stunden

Ehrenamtlich geleistete Stunden:

Peter Ludigkeit 10 Stunden
Hausaufgabenhilfen 138 Stunden

Von Zivis/Aushilfskräften geleistete Stunden:


Zivis 885 Stunden
Aushilfskräfte 285 Stunden

4.2.3 MitarbeiterInnen
Hauptamtlich tätig waren zum Stichtag 31.12.2007

Editha Schröder-Blochwitz, Leiterin, Jugend- u. Heimerzieherin (seit 1985)
Karin Robinson, Pädagogische Hilfskraft (seit 1985)
Susi Haag, Erzieherin (seit 1993)
Marcus Kölmel, Erzieher (seit September 2005)
Aylin Yildirim, Anerkennungspraktikantin (seit November 2007)
Gitti Ludigkeit (seit August 2004)
Christine Schemenauer, Reinigungsfrau (seit September 2003)
Ralf Hofstetter, Zivildienstleistender (seit September 2007)

Verabschiedungen im Berichtsjahr

Nicolai Sommer, Anerkennungspraktikant im August 2007
Benjamin Martin, Zivildienstleistender im Juli 2007

4.3 Kinderhaus Blauer Elefant, Abteilung KiWi
Öffnungszeiten: Tagesgruppe
Montag bis Donnerstag 10.00 Uhr – 17.30 Uhr
Freitag 10.00 Uhr – 16.00 Uhr

Soziale Gruppenarbeit (Wiesloch und Walldorf)
Montag bis Mittwoch 12.00 Uhr – 17.00 Uhr

Adresse: Tagesgruppe für Schülerinnen und Soziale Gruppenarbeit
Westliche Zufahrt 4
69168 Wiesloch

Soziale Gruppenarbeit
Hauptstr.11
69190 Walldorf

Telefonnummer: KiWi Wiesloch: 06222 / 305 395 - 4
KiWi Walldorf: 06227 / 358 408 - 0

AnsprechpartnerInnen: Leiter der Einrichtung KiWi Wiesloch und Walldorf: Marc Tell Merkel
Tagesgruppe: Marc Tell Merkel
Soziale Gruppenarbeit Wiesloch: Fr. Grimm
Soziale Gruppenarbeit Walldorf: Fr. Karlowski

Unser Angebot:
Die Tagesgruppe ist eine Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung nach § 32 und 35 a, Abs. 1 Ziffer 2 KJHG, für Schülerinnen und Schüler im Alter von 7 bis 14 Jahren.
Aufgenommen werden in die Tagesgruppe Kinder, die Schwierigkeiten im Verhalten und im Lernbereich zeigen und deren Eltern bereit sind, sich auf einen Lern- und Veränderungsprozess einzulassen. Während der Woche kommen die Kinder nach der Schule in die Tagesgruppe. In der Ankommzeit bis 13.30 Uhr bietet sich die Möglichkeiten für Einzelgespräche und Kleinstgruppenangebote. Von 13.30 Uhr bis 14.00 Uhr ist Mittagessenzeit. Danach folgt bis 14.45 Uhr oder spätestens 15.15 Uhr die Lernzeit, in der die Hausaufgaben betreut und schulische Leistungsschwächen gezielt gefördert werden, soweit dies in diesem Zeitraum möglich ist. Die Kinder werden dabei zu selbständigem Arbeiten motiviert und befähigt. Nach der Lernzeit werden in vielfältigen Angeboten in Klein- und Großgruppensituationen Entwicklungsrückstände der Kinder aufgearbeitet, angemessenes Sozialverhalten eingeübt, Stärken aufgespürt und ausgebaut. Dabei liegt der Schwerpunkt unserer Arbeit auf der Entdeckung und Förderung der Ressourcen der Kinder.
In regelmäßigen Familien- und Elterngesprächen suchen wir, basierend auf den Fähigkeiten und Möglichkeiten der Familien, nach Lösungen für die in der Familie entstandenen Konflikte und Probleme. Gemeinsam mit den Eltern halten wir Kontakt zum natürlichen Umfeld der Kinder, wie Schule, Vereine, anderen therapeutischen Einrichtungen usw.
Durch respektvollen, wertschätzenden und einfühlsamen Umgang mit den Familienmitgliedern versuchen wir Vertrauen zu schaffen und das Familienwohl zu stärken. Dabei orientiert sich unsere pädagogisch- therapeutische Arbeit an den Grundsätzen des Deutschen Kinderschutzbundes, die in der Aussage gipfelt: “Die beste Hilfe für das Kind ist die Stärkung des Familienwohls“.

Die Soziale Gruppenarbeit ist eine Erziehungshilfeeinrichtung nach § 29 KJHG für Kinder im Alter zwischen 7 und 14 Jahren. Im Unterschied zur Tagesgruppe liegt der Schwerpunkt hier mehr auf der Begleitung der Kinder. Eltern und Schulgespräche finden nur in größeren Abständen statt. Die Betreuung ist darüber hinaus nur an drei Nachmittagen. Auch die Ferienbetreuung ist im Vergleich zur Tagesgruppe reduziert. Aufgenommen werden Kinder mit geringeren Auffälligkeiten im schulischen oder sozialen Bereich.
Der Tagesablauf ist mit dem der Tagesgruppe identisch. Allerdings findet die Hausaufgabenbetreuung in einer Gruppe von fünf Kindern statt, so dass an die Kinder ein höheres Maß an Eigenverantwortung und Selbständigkeit gestellt wird.

4.3.1 Jahresbericht
Mit Beginn des Jahres 2007 knüpften wir an unsere bewährte pädagogische Arbeit aus dem Vorjahr an. Dementsprechend führten wir das breite, an den Bedarf orientierte Förderangebot für die Kinder weiter. Im Blickpunkt standen wie in den Jahren zuvor soziales Lernen in der Gruppe, schulische Fähigkeiten weiter zu entwickeln bzw. zu stabilisieren sowie die motorische wie auch sportliche Förderung. So wurden Projekte wie beispielsweise „Soccer-Time“ in der Fußball-Indoorhalle weitergeführt. Hierbei wurden unter unterschiedlichen pädagogischen Gesichtspunkten beispielsweise ein „Vater-Sohn-Kick“, „KiWi-Kinder“ gegen Freunde oder „KiWi-Kinder“ gegen andere Fußballgruppe organisiert. Daneben entwickelten das Mitarbeiterteam entsprechend seiner Ressourcen Angebote, die speziell auf die Förderung der Psychomotorik, der Aufmerksamkeit und Konzentration abzielten. Kreativ-, Werk- und hauswirtschaftliche Angebote rundeten die Förderangebotsstruktur ab. Eine Sonderstellung nahmen immer wieder unsere abwechslungsreichen Ferienangebote ein. Fahrradtouren, Besuche im Erlebnisbad, Holzhütte bauen und vieles mehr waren immer auch Möglichkeiten, die Kinder unabhängig schulischer Anforderungen zu erleben. Dabei ist uns besonders die diesjährige Kanufreizeit in den Pfingstferien in lebhafter Erinnerung.
Zu Beginn des Jahres konnten die Mitarbeiter der Einrichtung KiWi jedoch noch nicht erahnen, welche Veränderungen im Laufe dieses Jahres auf sie zukamen.
So zeigte sich im Frühjahr aufgrund gezielter Nachfragen für unser Tagesgruppenangebot, dass wir interne Veränderungen vornehmen mussten und wollten, um den bedürftigen Familien bzw. Anfragen gerecht zu werden. Dementsprechend reagierten wir darauf, indem die starre Aufteilung der 10 möglichen KiWi-Plätze in fünf Tagesgruppenplätze (TG) und fünf Plätze für Soziale Gruppenarbeit (SGA) flexibler, damit bedarfsorientierter angeboten werden konnte. Somit änderte sich die Belegung von Jahresbeginn 5 TG, 5 SGA bis Jahresende auf 8 TG und 2 SGA - Plätze. Im Zuge dieser veränderten Gruppenstrukturkonstellation, mit der Erweiterung der Tagesgruppenplätze musste sich auch die Mitarbeiterkonstellation ändern. Im Einzelnen bedeutete dies, dass Fr. Grimm (die hauptsächlich ihren Schwerpunkt ihrer Arbeit in der Sozialen Gruppenarbeit hatte) verstärkt in der Tagesgruppe mitarbeitete und bei Fr. Malkemper erhöhten sich die Wochenarbeitsstunden (von 8 auf 20 Wochenstunden). Dies wurde notwendig, um den erhöhten Betreuungsumfang durch die Erweiterung der Tagesgruppe gerecht zu werden. Nur so waren die konzeptionellen Gruppen – und Förderangebote ohne Qualitätsverluste umsetzbar. Die Aufstockung der Mitarbeiterstunden ermöglichte es auch Angebote zu erweitern. So wurde zum Beispiel ein Projekt Namens „Faires Kämpfen“ in unser Förderangebot integriert. Mit diesem Projekt werden gezielt die Bedürfnisse von Jungen nach körperlichem Raufen, Ringen und Rangeln angesprochen und gefördert.
Aber es ergaben sich noch weitere Veränderungen im Laufe des Jahres. Ganz nach dem Motto des Deutschen Kinderschutzbundes Ortsverband Wiesloch e.V. in Not geratene Familien mit seinem Angebot zu unterstützen, wurde letztes Jahr die Idee geboren, auch Mädchen bedarfsorientiert in ihrer Entwicklung zu begleiten und zu unterstützen. Nach nicht einmal einem Jahr konnte mit der Eröffnung der Außenstelle Soziale Gruppenarbeit Walldorf (im weiteren SGA-Walldorf genannt) ein bewährtes Förderkonzept der KiWi-Wiesloch diese Idee in die Praxis umgesetzt werden. Die „neue“ Soziale Gruppenarbeit bietet fünf Kindern und deren Familien ein auf Entwicklung bezogenes Gruppenangebot. Dabei waren wir froh, dass die Stadt Walldorf uns bei der Suche nach einer geeigneten und zentralen Wohnung im Stadtzentrum sehr unterstützt hat.
Mit Fr. Karlowski konnte die Einrichtung KiWi, im speziellen die SGA-Walldorf, eine kompetente und ortskundige Mitarbeiterin für die Gruppenleitung gewinnen. Somit konnte die SGA- Walldorf mit der offiziellen Eröffnung im September zunächst mit drei Mädchen starten. Die Zeit nach der Eröffnung wurde zur Etablierung des Konzeptes in das Jugendhilfenetz Walldorf und zur Einarbeitung von Fr. Karlowski in das KiWi-Team bzw. den Verein Deutscher Kinderschutzbund Ortsverband Wiesloch e.V. genutzt. Wichtiger Bestandteil dieser ersten Monate nach Eröffnung war auch, die organisatorische und pädagogische Integration der SGA-Walldorf in die bestehende Struktur der Einrichtung KiWi. In dieser Anfangszeit startete Fr. Starygina in der SGA-Walldorf neben ihrem Studium ein ausbildungsunabhängiges Praktikum, um pädagogische Erfahrung in der Praxis zu sammeln.
Ebenfalls begann im September das ausbildungsbezogene Praktikum von Fr. Schmidt, das sich über ein Jahr erstreckt. Fr. Schmidt ist wöchentlich an zwei Tagen ihrer Ausbildung in unserer Einrichtung KiWi-Wiesloch, um pädagogische Erfahrungen in der Praxis zu machen.

Aufgrund der erfreulichen Erfahrung, die wir durch einen Zivildienstleistenden machen durften, haben wir beschlossen, wieder einen Zivildienstleistenden in unsere Einrichtung aufzunehmen. So begann im Oktober Hr. Kling seinen Zivildienst, welches nach drei Monaten zivildienstloser Zeit sofort eine Erleichterung für das KiWi-Team darstellte. Somit konnten sich die Mitarbeiter wieder verstärkt auf die pädagogische Arbeit mit den betreuten Kindern konzentrieren und anfallende Aufgaben wie Einkaufen, Küchendienst usw. an den Zivildienstleistenden weitergeben.

Im Laufe des Jahres 2007 wurde durch den Vorstand des Deutschen Kinderschutzbundes Ortsverband Wiesloch e.V. eine richtungsweisende Entscheidung getroffen. Alle Einrichtungen des Kinderschutzbund Ortverband Wiesloch e.V. sollten an einem Ort in Wiesloch untergebracht werden. Damit war der Startschuss für eine großartige Idee, aber auch für eine enorme organisatorische Arbeit gefallen. So wurde beispielsweise der Umzugstermin der Einrichtung KiWi auf den Januar 2008 terminiert. Dadurch stand neben der täglichen pädagogischen Gruppenarbeit besonders der bestehende Umzug mit der Einrichtung KiWi im Mittelpunkt unserer Planungen. So ein Umzug beinhaltet natürlich auch, dass einerseits Vertrautes verlassen werden muss und anderseits neues Unbekanntes wartet. Besonders die Kinder, die in der Einrichtung KiWi betreut werden, reagieren empfindlich auf Veränderungen und mussten daher behutsam auf diesen Umzug vorbereitet werden. Für die Einrichtung KiWi war der Umzug eine enorme Belastung, aber auch ein erfreulicher Gewinn. Nicht nur, dass die KiWi in der Zukunft dadurch mehr Räumlichkeiten zur Verfügung hat, sondern auch darüber hinaus ein größeres Außengelände nutzen kann. Dementsprechend waren die Mitarbeiter der KiWi im Hinblick auf den Umzug in großer Vorfreude und gedanklich in der Gestaltung der vielen neuen Räumlichkeiten.
Trotz dieser am Jahresende teilweisen großen Aufbruchstimmung in Richtung der neuen Räumlichkeiten, ließen wir das KiWi-Jahr mit einer Weihnachtsfeier für Eltern und Geschwister ausklingen.

4.3.1.1 Allgemeiner Verwaltungsbereich
Wie bereits im vergangenen Jahr erfolgte die Akten-, Finanz- und Rechnungsführung sowie die laufende Korrespondenz, das Schreiben von Zeugnissen, das Fortführen der Inventurlisten, die Kassenführung und Kontrolle der Buchführung durch Herrn Merkel in Zusammenarbeit mit den Mitarbeiterinnen des Verwaltungsbüros und der Geschäftsstelle. 4.3.1.2 Qualitätsentwicklung
Im Berichtszeitraum versuchten wir unsere Qualitätsstandards an den von Außen herangetragenen Bedarf anzupassen. Aufgrund der großen Veränderungen innerhalb des Deutschen Kinderschutzbundes Ortsverband Wiesloch e.V. musste die Arbeit im Qualitätszirkel weitestgehend verschoben und zunächst auf bewährte Arbeitsweisen zurückgegriffen werden.

4.3.2 Statistik

4.3.2.1 Belegung
Von insgesamt 10 Plätzen der Einrichtung KiWi in Wiesloch waren 5 Plätze der Tagesgruppe und 5 Plätze der Sozialen Gruppenarbeit zugeteilt. In der ersten Jahreshälfte waren die Einrichtungsplätze mit 6 Tagesgruppenplätzen und 4 Soziale Gruppenarbeit-Plätzen belegt. In der zweiten Jahreshälfte änderte sich das Verhältnis noch einmal stark zu Gunsten der Tagesgruppe. Bis zum Ende des Jahres waren von den 10 Plätzen, 8 Plätze mit Tagesgruppenkindern und 2 Plätze mit Sozialen Gruppenarbeitskindern belegt.

4.3.2.2 Auslastungsgrad in %
Tagesgruppe:
Januar bis Dezember: 5 x 230 ( + teilw. belegte Tage = 340 ) x 100 = 129,5%
5 x 230

Soziale Gruppenarbeit Wiesloch:
Januar bis Dezember: 5 x 137 ( - teilw. nicht belegte Tage = 233 ) x 100 = 65,98%
5 x 137

Soziale Gruppenarbeit Walldorf:
Januar bis Dezember: 5 x 41 ( - teilw. nicht belegte Tage = 39 ) x 100 = 80,9 %
5 x 41

4.3.2.3 Hauptamtlich geleistete Stunden
Marc Tell Merkel ca. 1.750 Stunden
Mariska Grimm ca. 1.500 Stunden
Benita Malkember ca. 1.000 Stunden
Marlies Karlowski ca. 400 Stunden

4.3.2.4 Ehrenamtlich geleistete Stunden
Praktikanten
Irene Schmidt ca. 200 Stunden (Tagespraktikum Januar bis Juni)
Steffanie Schmidt ca. 160 Stunden (Tagespraktikum Oktober bis Dezember)
Fabian Schmukle ca. 150 Stunden (Blockpraktikum)
Marcela Tschischke ca. 150 Stunden (Blockpraktikum)

4.3.2.5 Von Zivildienstleistenden geleistete Stunden
Felix Grebesisch ca. 700 Stunden (Januar bis Mai)
Steffen Kling ca. 550 Stunden (Oktober bis Dezember)

4.3.3 MitarbeiterInnen
Marc Tell Merkel (seit Juni 2006)
Mariska Grimm (seit September 2002)
Benita Malkemper (seit April 2007)
Marlies Karlowski (seit September 2007)
Assunta Gramlich (seit Januar 1992)

4.4 Flexible Hilfen
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, Zeiten flexibel

Adresse: Westliche Zufahrt 6
69168 Wiesloch

Telefonnummer: 06222 / 305 395 - 60
E-Mail: elke.joedicke@kinderschutzbund-wiesloch.de

Ansprechpartnerin: Elke Jödicke

Unser Angebot:
Sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH) ist eine intensive Betreuung und Begleitung von Familien nach § 31 KJHG. Das Angebot richtet sich an Familien, die sich auf Grund materieller, sozialer und / oder psychischer Schwierigkeiten in einer Krise befinden. Unser Angebot ist die praktische und konkrete Mithilfe in der Familie. Dazu zählen z. B. die Hilfe bei der Alltagsbewältigung, Stärkung der Eltern in ihrer Erziehungskompetenz und Unterstützung im Kontakt mit Institutionen und Behörden. Ziel ist es, die Stärken der Familien herauszuarbeiten und zu fördern. Gemeinsam mit den Familienhelfern wird nach passenden Lösungen gesucht. Eine Aufgabe kann auch die Integration ins gesellschaftliche Umfeld sein. Die Lebensqualität der Familien soll verbessert werden.
Die Familienhelfer arbeiten auf der Grundlage des systemischen Ansatzes und leisten Hilfe zur Selbsthilfe. Ein wichtiger Grundsatz ist die Wertschätzung der Familien. Bei Bedarf findet Kooperation mit anderen Institutionen statt. In Hilfeplangesprächen mit der Familie und dem Jugendamt werden regelmäßige Vereinbarungen getroffen und Ziele festgelegt.

Die Aufsuchende Familientherapie (AFT)
ist ein familientherapeutisches Angebot nach § 27 Absatz 3 KJHG. Dieses Angebot richtet sich an Familien, die sich in einer akuten familiären Krise befinden. Die AFT dient dabei sowohl der Prävention, bei Familien in denen eine Eskalation der Situation zu befürchten ist, als auch als Intervention bei Familien, in denen es bereits zur Eskalation gekommen ist. Die Therapie findet im häuslichen Umfeld im Co-Therapeuten-Team statt. Die Therapeuten erstellen eine systemische Diagnose unter Einbeziehung des sozialen Umfeldes, wie Schule etc.. Ziel der AFT ist, durch familientherapeutische Gespräche und Interventionen die Familien zu stärken, indem die vorhandenen Ressourcen bewusst gemacht und genutzt werden. Die Therapeuten/innen erarbeiten mit allen Familienmitgliedern für sie passende Problemlösungen. Durch die Begleitung der Therapeuten/innen zeigt sich, welche Lösungen im Alltag der Familie wirklich tragen. Auf diese Weise werden positive Veränderungen innerhalb der Familie ermöglicht. Die Therapeuten/innen arbeiten auf der Grundlage des systemischen Ansatzes und bringen den Familien Wertschätzung entgegen. Bei Bedarf findet Kooperation mit anderen Institutionen statt.

4.4.1 Jahresbericht
Seit Februar 2007 hat Frau Elke Jödicke die Abteilungsleitung übernommen. Frau Jödicke stehen für die Leitungstätigkeit und ergänzende Tätigkeit in den Familien insgesamt 20 Stunden pro Woche zur Verfügung. Weil die SPFH Kapazitäten voll ausgelastet waren und eine starke Nachfrage nach SPFH bestand, wurden die Personalstellen aufgestockt. Frau Elke Aschekowski wurde als Teilzeitkraft angestellt. Außerdem konnte Frau Ruth Zang-Brenner neu eingestellt werden.

Im Jahr 2007 war zu beobachten, dass sich die Problematiken in den Familien veränderte. Vom Jugendamt Rhein-Neckar-Kreis erhalten wir mehr und mehr den Auftrag, das Kindeswohl in substituierten Familien zu sichern. Das heißt der Kinderschutzbund bekommt einen Kontrollauftrag, den die Eltern akzeptieren müssen, wenn sie ihr Kind selbst erziehen möchten und dies im häuslichen Umfeld bleiben soll. Dieser Zwangskontext erschwert den Zugang zu den Familien erheblich. Es dauert lange, bis eine Beziehungsebene aufgebaut ist.
Auffallend ist auch die Zunahme der psychisch kranken Elternteile. Die Diagnose Borderline nimmt zu und stellt die MitarbeiterInnen vor neue Aufgaben, da die Arbeit mit dieser Personengruppe schwer kalkulierbar ist. Für uns steht in erster Linie das Kind im Mittelpunkt und so stellt sich die Frage, wann fängt Kindeswohlgefährdung an und was können wir mitverantworten.

Abgenommen haben Einsätze, die diagnostisch ausgerichtet sind. So hatten wir 2007 keinen Fall, der nach vier Wochen wieder beendet werden musste, weil doch eine Fremdunterbringung des oder der Kindes/r notwendig wurde. Alle Hilfen waren mittel – bis langfristig angelegt. In zwei Familien entstand die Notwendigkeit, die Kinder auf unser Anraten, zumindest vorübergehend, in Pflegefamilien unterzubringen.

Während der Ferienzeiten wurde ein Ferienprogramm angeboten. In den Pfingstferien fand ein Workshop mit der Künstlerin Frau Ruland statt. In den Räumlichkeiten des Zwergentreffs führte sie unsere Kinder in die Kunst des „Bücherfaltens“ ein. Es war erstaunlich, wie sich hyperaktive Kinder auf dieses Angebot mit Ausdauer eingelassen haben. Die Erfahrung, dass Bücher nicht nur gelesen werden können, sondern auch anders genutzt werden, hat die Kinder ganz neu mit dem Medium Buch bekannt gemacht. Es kamen tolle Ergebnisse zustande.
In den Sommerferien wurde eine Neckarfahrt für alle Familienmitglieder angeboten. Für Familien ist es eine neue Erfahrung der Freizeitgestaltung. Auch der Austausch der Familien untereinander war positiv. Weitere Ausflüge waren:
- ein Besuch im Heidelberger Zoo (Familien)
- eine Fahrt zum Frankfurter Flughafen mit Frankfurter Skyline (Kinder)
- ein Besuch der Greifvogelwarte am Königsstuhl mit Picknick und Wanderung (Familien)
- Klettern am Felsenmeer (Kinder)
Schwierig gestaltete sich bei diesen Ausflügen der Transport der Kinder bzw. der Familien. Nur wenige Familien besitzen ein eigenes Fahrzeug. Da unser Einzugsgebiet der südliche Rhein-Neckar-Kreis ist, war es zum Teil mit erheblichem organisatorischem und fahrtechnischem Aufwand verbunden, die Kinder abzuholen und wieder nach Hause zu bringen. Außerdem war es für MitarbeiterInnen nicht immer einfach Kinder aus Familien zu betreuen, für die sie nicht zuständig sind und die sie nicht kennen. Grundsätzlich sind Ferienangebote für die Familien eine tolle Sache, die aber aufgrund des organisatorischen Aufwands nur begrenzt angeboten werden können.

Nikolausfest
Auch in diesem Berichtsjahr waren wieder der Nikolaus und sein Knecht Rupprecht unterwegs und „beglückten“ 14 der Familien, die in der SPFH betreut werden. Sie waren lange unterwegs, denn es waren Geschenke nach Schwetzingen, Leimen, Walldorf, Rettigheim, Mühlhausen, Rot, Oftersheim und Wiesloch zu überbringen.

Patenschaft

Für den Bereich „Flexible Hilfen“ ist es ein großes Glück, dass Frau Claudia Drach (Vorstandsmitglied und Familienanwältin) die Patenschaft übernommen hat. Für die MitarbeiterInnen war es oft hilfreich, bei Fragen des Familienrechts mit Frau Drach Rücksprache halten zu können. Das Team fühlt sich bei ihr gut aufgehoben.

Umzug

Ende November konnte der Bereich „Flexible Hilfen“ in neue Räumlichkeiten umziehen. Endlich mehr Platz, endlich einen zweiten PC, endlich ein Besprechungsraum, endlich neue und schöne Büromöbel. Durch den Umzug ist nun ein Arbeiten an mehreren Arbeitsplätzen möglich geworden und man gerät nicht mehr in Platznot, wenn mehr als drei MitarbeiterInnen sich gleichzeitig im Büro aufhalten.

Praktikanten / Auszubildende

Zum ersten Mal hat sich das Team dafür ausgesprochen, eine Praktikantin anzuleiten. Von Mai bis Juli 2007 absolvierte Frau Myra Thum ein Vorpraktikum ohne Vergütung. Frau Thum zeigte sich sehr engagiert. Sie wurde von den Familien gut angenommen. Sie konnte so einen umfassenden Einblick in den Bereich SPFH erhalten.
Seit Oktober 2007 absolviert sie als Studentin an der Berufsakademie im Bereich Flexible Hilfen eine Ausbildung.
Das Team kann sich auch weiterhin vorstellen, Praktikanten anzuleiten, sofern es sich nicht um Tagespraktikas handelt, weil damit ein zu großes Abstimmungsprozedere verbunden wäre und für die Praktikanten nicht wirklich ein Einblick in die Arbeit mit den Familien gegeben ist.

Fort- und Weiterbildung
Auch im Hinblick auf Qualitätssicherung sind Fort- und Weiterbildungen im Bereich Sozialpädagogische Familienhilfe sehr wichtig. So ist es gelungen, eine Teamfortbildung im Juli zu organisieren. Frau Waltraud Danzeisen (Diplom-Sozialarbeiterin FH) aus Freiburg führte eine Fortbildung zum Thema „Autorität durch Beziehung – Einführung in das Elterncoaching nach dem Modell des gewaltlosen Widerstands“ durch.
Außerdem begannen sich Frau Diana Petri gemeinsam mit Herrn Marc Merkel (Leiter der KiWi), zum Schutzbeauftragten der Jugendhilfe nach § 8 a zu qualifizieren. Diese Zusatzqualifikation ist 2008 abgeschlossen.
Frau Drach, unsere Patin, informierte das Team über die rechtlichen Möglichkeiten bei häuslicher Gewalt. Sie erläuterte den Ablauf vom Anruf bei der Polizei bis hin zum „Platzverweis“.

Arbeitskreis Aufsuchende Familientherapie (AFT)

Auch dieses Jahr fand wieder ein Treffen mit MitarbeiterInnen der Psychologischen Beratungsstelle der Caritas und der MitarbeiterInnen im Landratsamt statt. Diese Institutionen bieten ebenfalls AFT an. Dieses Forum erweist sich als sehr hilfreich, weil hier nicht nur inhaltliche Dinge besprochen werden, sondern auch wie die Lage am „Markt“ zu bewerten ist.

Spende Wieslocher Kleidermarkt

Die Veranstalterinnen des Wieslocher Kleidermarkts haben auch dieses Jahr wieder der Einrichtung Flexible Hilfen, im Rahmen eines Frühstücks im Schülerhort, einen Scheck über 500 Euro überreicht. Dieses Geld kommt speziell bedürftigen Familien zu.

Bürgerstiftung

In diesem Jahr ist es gelungen mit der Bürgerstiftung zu kooperieren. Über Frau Dr. Brigitta Martens-Aly wurde es möglich, eine Spende für eine Wieslocher Familie zu erhalten. So konnte ein Junge eine medizinische Behandlung erhalten, die seine körperliche Entwicklung sehr günstig beeinflusst. Frau Dr. Martens-Aly hat auch für die Zukunft Unterstützung besonders für Familien aus Wiesloch zugesagt.

Kooperation mit anderen Einrichtungen des DKSB

Die Angebotsvielfalt des Kinderschutzbundes trägt auch in anderer Hinsicht Früchte. So kam es mehrfach vor, dass Kinder auch in anderen „Abteilungen“ mitbetreut wurden. Es gab 2007 Kooperationen mit dem Zwergentreff und dem Schülerhort.

Neue MitarbeiterInnen
Frau Ruth Zang-Brenner (seit Januar 2006)
Frau Myra Thum (Mai – Juli Praktikantin, seit Oktober BA Studentin)

Verabschiedungen im Berichtszeitraum
Leider hat Frau Friederike Schult den Kinderschutzbund verlassen.

4.4.2 Statistik
Anzahl der Leistungen / Familien etc.:
SPFH: 8.280,5 Fachleistungsstunden in durchschnittlich 19 Familien
AFT: 1 Familie

Ehrenamtlich geleistete Stunden

Aschekowski, Elke ca. 10 Stunden
Jödicke, Elke ca. 46 Stunden
Kalb, Alexander ca. 8 Stunden
Kappner, Rita ca. 10 Stunden
Oster-Sluk, Angelika ca. 32 Stunden
Petri, Diana ca. 8 Stunden
Schrag, Carolin ca. 10 Stunden
Thum, Myra ca. 450 Stunden
Zang-Brenner, Ruth ca. 10 Stunden

Hauptamtlich geleistete Fachleistungsstunden

Aschekowski, Elke 542,5 Fachleistungsstunden
Garms-Geschinski, Kirsten 364,0 Fachleistungsstunden
Jödicke, Elke 1.141,0 Fachleistungsstunden
Kalb, Alexander 1.842,0 Fachleistungsstunden
Kappner, Rita 299,0 Fachleistungsstunden
Oster-Sluk, Angelika 1.810,0 Fachleistungsstunden
Petri, Diana 1.485,0 Fachleistungsstunden
Schrag, Carolin 312,0 Fachleistungsstunden
Schult, Friedericke 90,0 Fachleistungsstunden
Thum, Myra 44,0 Fachleistungsstunden
Zang-Brenner, Ruth 351,0 Fachleistungsstunden

2008 wurden insgesamt 8.280,5 Fachleistungsstunden im SPFH Bereich geleistet.
(2007 waren es 7.685,0 Fachleistungsstunden.)

Von Praktikanten geleistete Stunden

Thum, Myra von Mai bis Juli 446,0 Stunden

Anfragen, die nicht berücksichtigt werden konnten:

2007 hatten wir 17 Anfragen, die aufgrund mangelnder Kapazitäten nicht berücksichtigt werden konnten.

4.4.3 MitarbeiterInnen
Hauptamtlich tätig waren im Bereich „Flexible Hilfen“
Aschekowski, Elke seit März 2006
Garms-Geschinski, Kirsten seit Juli 2004
Jödicke, Elke seit April 2003
Kalb, Alexander seit Dezember 2006
Kappner, Rita seit Oktober 2006
Oster-Sluk, Angelika seit März 2005
Petri, Diana seit März 2005
Schrag, Carolin seit März 2006
Thum, Myra seit Oktober 2007
Zang-Brenner, Ruth seit Januar 2007

4.5 Schulsozialarbeit an der Gerbersruhschule (Hauptschule) in Wiesloch
Öffnungszeiten: Januar bis Mitte Februar 2007
4 Stunden pro Woche / Schwerpunkt montags und mittwochs
6-monatige Unterbrechung wegen der Geburt der zweiten Tochter
September 2007 Wiederaufnahme der Tätigkeit

Ansprechpartnerin: Ines Calleja Schaper
Merianstrasse 20
06222 / 45 81
0162 / 82 080 69
inescalleja@web.de

Unser Angebot:
Die Mädchenschulsozialarbeit wird in Kooperation mit dem Deutschen Kinderschutzbund, Ortsverband Wiesloch e.V. durchgeführt und ist ein Angebot direkt an der Schule, das Mädchen/jungen Frauen die Möglichkeit bietet, eine Ansprechpartnerin und Unterstützung für ihre Sorgen und Nöte zu finden. Die Chance beruht darin, dass die Ansprechpartnerin keine Lehrkraft ist und somit Vermittler zwischen den Schülerinnen, ihren Eltern und den LehrerInnen ist. Die Beratungsschwerpunkte liegen in der Bewältigung von Alltagskonflikten aus den Lebensbereichen schulische Leistungen, Freundschaft, Partnerschaft und Sexualität, Zukunftsplanung und Konflikte mit Lehrkräften und/oder Familie.
Ziel der Arbeit ist die Stärkung der Position der Mädchen/jungen Frauen in den Systemen Schule und Familie. Dabei steht die gemeinsame Erarbeitung von Lösungen für die Probleme der Schülerinnen im Vordergrund. Um diese Ziele zu erreichen, wird im Umgang mit den Mädchen/jungen Frauen auf die Vertraulichkeit der Beratung viel Wert gelegt. Die Schweigepflicht stößt dort an ihre Grenzen, wo eine Gefährdung des Kindeswohles besteht. Weiter wird den Schülerinnen mit Offenheit für ihre Problemlagen und mit Solidarität begegnet, so dass die Mädchen/jungen Frauen darin gestärkt werden, eigen erarbeitete Wege zu gehen. Eltern werden in die Beratung eingebunden, wenn die Kooperation von den Mädchen/jungen Frauen erwünscht ist und diese zur Problemlösung einen Beitrag leistet.
Die Schule profitiert von der Intervention dahingehend, dass die Schülerinnen Probleme, die in den Bereichen regelmäßiger Schulbesuch, Sozialverhalten und schulische Leistungen liegen, angehen. Die Lehrkräfte erfahren Unterstützung bei der Elternarbeit und gewinnen im Rahmen der Kooperation mit der Schulsozialarbeit Einblicke in die Sichtweisen der Schülerinnen.

4.5.1 Jahresbericht
2007 verteilten sich die Stunden wöchentlich - wie auch im Vorjahr - auf montags und mittwochs. Montags lag der Schwerpunkt auf der Kontaktaufnahme zu den Lehrkräften und mittwochs wurden die Kontakte zu den Schülerinnen aufgenommen bzw. gepflegt. Seit Oktober 2006 zählte Herr Neuner donnerstags mit einer Praktikantin (Frau Seehaus), sodass Frau Calleja vermehrt an diesem Tag in der Schule erschien, um den kontinuierlichen Austausch zu gewährleisten. Eine Übergabe fand statt, als Frau Calleja ab Mitte Februar, zu den Faschingsferien, aufgrund der Geburt ihrer zweiten Tochter sich ein halbes Jahr beurlauben ließ.

Im zunehmenden Maße traten nun die Mädchen/jungen Frauen mit ihren Anliegen an die Schulsozialarbeiterin heran und gewachsene Beziehungen wurden gepflegt. Die Lehrerschaft zeigte sich nach wie vor offen und der ergänzenden Hilfe kooperierend gegenüber. Die Schulleitung brachte sich stets interessiert und engagiert in die Fälle ein. Im monatlichen Turnus fand auch eine Besprechung mit der Schulleitung und den Kooperationslehrerinnen als Vorbereitung auf die gemeinsamen Sitzungen mit dem Jugendamt statt.

Der Schulsozialarbeit stehen zwei Räume, der Raum der Streitschlichter und die Hausmeisterwohnung, zur Verfügung. Die Räume sind abschließbar, gewährleisten somit die Vertraulichkeit der Gespräche. Über ein Telefon im Sekretariat werden die Anrufe getätigt.


Drei Fallbeispiele
Fall 1: Ein deutsches Mädchen fällt durch ihr Verhalten und ihrer abfallenden Leistung und Motivation ab. Sie schildert von einer sehr angespannten Situation im häuslichen Umfeld, sie erhält ständig Hausarreste, an die sie sich nicht hält – sie droht abzugleiten. Durch die Kontaktpflege zur Mutter ist es gelungen, das Vertrauensverhältnis zu stärken und die Erziehungskompetenz der Mutter zu stärken.

Fall 2:
Ein Mädchen der 5. Klasse spricht nicht mit den Lehrkräften und auch nicht mit den Mitschülern – schon seit der ersten Klasse. Es stellte sich die Frage der weiteren Beschulbarkeit und Benotung. Eine Abklärung im ZI wurde eingeleitet und durchgeführt.

Fall 3:
Der Fall eines Mädchens, russischer Herkunft, beschäftigt nun schon die Schulsozialarbeit intensiv im zweiten Jahr. Die Achtklässlerin hat ein vertrauensvolles Verhältnis zu der Schulsozialarbeiterin aufgebaut, schildert Konflikte und Übergriffe aus dem familiären Umfeld. Im Fall eines sexuellen Übergriffes wurde die Polizei einbezogen.
Ü ber Handy gab es die Möglichkeit, Frau Calleja täglich von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr zu sprechen. Diese „Rufbereitschaft“ wurde in den meisten Fällen von seitens der Schule für Terminabsprachen genutzt. In größeren Abständen nehmen Mädchen auch diese Nummer wahr, um beraten zu werden.

Kooperationen

Jugendhilfe/Jugendamt: Einmal im Monat findet eine Sitzung mit zwei Mitarbeitern des Jugendamtes Rhein-Neckar-Kreis statt. Dabei werden aktuelle Fälle besprochen und das weitere Vorgehen abgestimmt. Vorbereitend zu dieser Sitzung findet ein Gespräch zwischen dem Rektor, der Kooperationslehrerin und der Schulsozialarbeiterin statt. In Familien, in denen Hilfen bereits eingerichtet sind (Erziehungsbeistandschaft, Sozialpädagogische Familienhilfe), wird der Austausch gepflegt.

Turn- und Sportgemeinschaft 1885, Wiesloch, e.V. (TSG):
Die Mädchen erhalten Informationen über aktuelle Sportangebote, Trainingszeiten und Telefonnummern von Ansprechpartnern.

Dr. Veits und Dr. Zeier (Kinder- und Jugendärzte, Nähe Schule):
Die Ärzte sind über die Arbeit der Mädchenschulsozialarbeit informiert (besonders in den Fällen, in denen von den Mädchen bei Fehlen ein ärztliches Attest verlangt wird).

Schulpsychologischer Dienst: Wurde in Anspruch genommen in dem Fall, als zwei Schülerinnen einen Obdachlosen attackierten.

pro familia, Heidelberg, e.V.


Interventionsstellen für Frauen in Heidelberg


Drogenberatungsstelle Wiesloch:
Für ein Mädchen wurden Termine vereinbart, um ihren Haschischkonsum zu thematisieren.

4.5.2 Statistik
Anzahl der Leitungen/Fälle etc.: Aktenkundig wurde mit ca. 30 Schülerinnen Einzelgespräche geführt, davon werden ca. 7 Mädchen regelmäßig und intensiv kontaktiert. Dies beinhaltet u. a. den Austausch mit den Lehrkräften, Elterngespräche und, falls erforderlich, die Vernetzung von weiteren Hilfsangeboten.

Hauptamtlich geleistete Stunden:
2007 wurden insgesamt 88,5 Stunden geleistet. Die Aktenführung
nimmt einen hohen Stellenwert ein, um eine qualitativ hochwertige
Arbeit zu gewährleisten. Sie beansprucht ca. ¼ des Stundenaufwandes.
Abgerechnet wurde über den Kinderschutzbund auf der Grundlage von Kooperationsvereinbarungen mit der Stadt.

4.5.3 MitarbeiterInnen
Ines Calleja Schaper

4.6 Tageselternvermittlung
Öffnungszeiten Wiesloch: Montag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag von 10.00 Uhr – 12.00 Uhr
Dienstag von 17.00 Uhr – 18.00 Uhr

Öffnungszeiten Hockenheim: Montag von 16.30 Uhr - 18.30 Uhr
Heide Graze

Telefonnummer: 06222 / 305 395 - 5

E-Mail : tageseltern@kinderschutzbund-wiesloch.de

Ansprechpartnerin: Karin Robinson

4.6.1 Jahresbericht
Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind seit fast 20 Jahren ein Ziel des Angebotes an Interessierte, die einerseits Berufstätigkeit im eigenen Haushalt als Tagespflegepersonen ausüben und andererseits gute, qualifizierte Betreuung ihrer Kinder während der Berufstätigkeit außer Haus gewährleistet haben möchten.

Um die Idealgegebenheiten, die skandinavische Länder haben, anzupassen, ist noch Einiges umzusetzen. Wir sind inzwischen jedoch auf einem guten Weg dahin.

Ein wichtiger Meilenstein auf diesem Weg ist die von Beginn der Tageselternvermittlung (1988) beim DKSB angebotenen Qualifizierungsmaßnahmen und die fachliche Begleitung während der Betreuungszeit.

Inzwischen sind im Qualifizierungsangebot die bis 2010 erforderlichen 160 Unterrichtseinheiten mit den erforderlichen Fachrichtungen des Curriculums des DJI innerhalb eines Jahres gut zu absolvieren.

In Zusammenarbeit mit dem Jugendamt Rhein-Neckar-Kreis legen wir großen Wert auf die fachliche Geeignetheit der Tagespflegepersonen bei der Vergabe der Pflegeerlaubnis und der Vergabe der Zertifikate zur Tagespflege.

Zusätzliche Angebote in diesem Jahr waren Familiensoziologie, Umgang mit aggressionsbereiten Kindern und Entspannungs- und Wohlfühlübungen für Tageseltern.

4.6.2 Besondere Aktivitäten
Januar 2007
Besprechung Jahresprogramm
Verantwortlich: Robinson, Referenten

Februar 2007
Teilnahme Jugendamt Besprechung
Verantwortlich: Robinson, Graze, Itschner

März 2007
Verwaltungsarbeiten, Kursbetreuung
Verantwortlich: Antoinette Marsmann

April 2007
Teilnahme von Tageseltern bei WiWa Familie
Verantwortlich: Robinson

Mai 2007
Wohlfühlwochenende für Tageseltern, neu
Verantwortlich: Pfeifer-Voigt, Robinson

Juni 2007
Regelmäßige Dienstbesprechung
Verantwortlich: Etspüler, Robinson

Juli 2007
Notfallbetreuung für WiWa
Verantwortlich: Bündnis für Familien

August 2007
Schließzeit

September 2007
Familiensoziologie, neu
Verantwortlich: Pfeifer-Voigt
Praktikantin Nadine Gärtner

Oktober 2007
Kinderbetreuung im Palatin / Infostand in der Sparkasse
Verantwortlich: Familientag Wiesloch-Walldorf

November 2007
Teilnahme Fortbildung
Verantwortlich: LV Tageseltern Stuttgart
Qualitätssicherung
Verantwortlich: Graze, Robinson

Dezember 2007
Programmentwurf 2008

Konzept, Flyer
Verantwortlich: Pfeifer-Voigt, Robinson

Regelmäßige Teilnahme an Leiterkonferenzen innerhalb der DKSB Teams, Teilnahme an Jugendamtbesprechungen, verschiedene Hausbesuche.

4.6.3 Statistik
Unterrichtseinheiten von Tageseltern
Unterrichtseinheiten bis 30: 58
Unterrichtseinheiten 30 bis 120: 99
Unterrichtseinheiten über 121: 17
Gesamtzahl: 174

Vermittlung von Tageskindern

Kalendermonat /
Alter des Kindes
0 – 3 Jahre 3 – 6 Jahre 6 Jahre und älter Summe
Januar 2007 6 -- -- 6
Februar 2007 3 -- --  
März 2007 4 9 5 18
April 2007 2 1 -- 3
Mai 2007 5 2 -- 7
Juni 2007 6 3 1 10
Juli 2007 11 4 2 17
August 2007 -- -- -- --
September 2007 4 3 1 8
Oktober 2007 5 4 -- 9
November 2007 6 1 -- 7
Dezember 2007 5 2 -- 7
Gesamt 57 29 9 95


Hauptamtlich geleistete Stunden:
Karin Robinson 704 Stunden
Susanne Pfeifer-Voigt 60 Stunden
Ines Calleja Schaper 40 Stunden
Petra Faßbach 12 Stunden
Nicole Kagermann 3 Stunden
Nadine Gärtner 38 Stunden

Ehrenamtlich geleistete Stunden:

Karin Robinson 98 Stunden
Antoinette Marsmann 198 Stunden
Susanne Pfeifer-Voigt 30 Stunden
Petra Faßbach 30 Stunden
Ines Calleja Schaper 30 Stunden

4.6.4 MitarbeiterInnen
Leitung: Karin Robinson

ReferentInnen: Susanne Pfeifer-Voigt
Ines Calleja-Schaper
Petra Fassbach
Nicole Kagermann
Mitarbeiter der Johanniter
Karin Robinson

Mitarbeiterin / Verwaltung: Antoinette Marsmann

Praktikantin: Nadine Gärtner

4.7 Zwergentreff
Öffnungszeiten: Montag-, Mittwoch- und Freitagvormittag von 9.00 Uhr - 12.00 Uhr
Dienstag- und Donnerstagvormittag von 9.00 Uhr - 12.00 Uhr

Adresse: Deutscher Kinderschutzbund Ortsverband Wiesloch e.V.
Westliche Zufahrt 12
69168 Wiesloch

Telefonnummer: 06222 / 305 395 - 0 (Geschäftstelle)

Ansprechpartnerin: Michaela Kempf, Gesamtleitung
Telefonnummer: 07253 / 278 500

4.7.1 Jahresbericht
Das Angebot des Zwergentreffs richtet sich an Kinder im Alter von zwei Jahren bis zum Eintritt in den Kindergarten. Es fand zwei- bis dreimal wöchentlich für drei Stunden in kleinkindgerechten Räumen statt.
In dieser Zeit wurden die Kinder von einer Erzieherin und wechselweise einem Elternteil betreut. Die Kosten für den Zwergentreff belaufen sich auf 51,00 Euro für 2 Tage/Woche und 75,00 Euro für 3 Tage/Woche Zwergentreff. In jeder Gruppe wurden 10 Kinder betreut.
Im Zwergentreff werden altersgerechte Spielmaterialien und einfache Bastelarbeiten angeboten.
Einen hohen Stellenwert für die Kinder hat das gemeinsame Frühstück, das sie von zu Hause leider oft nicht mehr kennen.
Im Abschlusskreis lernen die Kinder verschiedene Lieder, Bewegungs- und Fingerspiele kennen.
Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Kinder nach dem Besuch des Zwergentreffs (auch wenn es nur 4 - 5 Monate waren) den Übergang in den großen Kindergarten meist problemlos bewältigten. Der erste Abnabelungsprozess zwischen der Mutter und dem Kind erfolgt im Zwergentreff in einem kleineren familiäreren Rahmen. In einem großen normalen Kindergarten hat die Erzieherin oft nicht die Möglichkeit, sich um ein Kind längere Zeit intensiv zu kümmern, da sie noch ca. 25 andere Kinder verschiedenen Alters zu betreuen hat.
Durch Elternabende, gemeinsame Frühstücke und den Kontakt beim Bringen und Abholen der Kinder entwickeln sich oftmals wichtige Gespräche zwischen den Eltern untereinander und der Erzieherin.
Die zwei Kinder aus der SPFH, die bei Frau Kempf in der Gruppe waren, konnten durch viel Geduld und Mühe seitens der Erzieherin sehr gut für den Kindergarten vorbereitet werden. Durch ein Gespräch mit den Erzieherinnen des Kindergartens und eines Mitarbeiters des Bereichs Flexible Hilfen konnte Frau Kempf ein gutes Übergabegespräch führen, wobei festgestellt wurde, welche Förderungen die Kinder noch benötigen bzw. welche Fördermaßnahmen im Kindergarten weiter durchgeführt werden könnten. Ein weiteres Kind aus der SPFH Gruppe konnte leider nicht aufgenommen werden.
Seit Herbst war der große Umzug der Zwerge in die neuen Räume des PZN ein wichtiges Thema. Die Eltern sind schon ganz gespannt und haben auch ihre Hilfe angeboten.

4.7.2 Statistik
Insgesamt besuchten 25 Kinder den Zwergentreff, von denen im Sommer 13 einen Kindergartenplatz haben. Auf der Warteliste stehen im Moment 27 Kinder.

4.7.3 MitarbeiterInnen
Gruppe 1: Montag-, Mittwoch- und Freitagvormittag von 9.00 Uhr - 12.00 Uhr
Leitung: Michaela Kempf, Gesamtleitung

Gruppe 2: Dienstag- und Donnerstagvormittag von 9.00 Uhr - 12.00 Uhr
Leitung: Claudia Betzler

Um sich gegenseitig über die einzelnen Gruppen auszutauschen, findet alle acht Wochen eine Dienstbesprechung der Erzieherinnen statt.
Alle vier Wochen trifft sich Frau Michaela Kempf in der Leiterkonferenz mit den Leitern der anderen Einrichtungen des Kinderschutzbundes Wiesloch zum Austausch.

4.8 Fundraising
Öffnungszeiten: Flexibel – max. 19,25 Stunden wöchentlich

Adresse: Westliche Zufahrt 6
69168 Wiesloch

Telefonnummer: 06222 / 305 395 - 60 oder 0173 / 76 83 535
E-Mail: elke.joedicke@kinderschutzbund-wiesloch.de

Ansprechpartnerin: Elke JödickeFundraising ist als Oberbegriff zu verstehen.

Fundraising umfasst das gesamte Beschaffungsmarketing einer nichtkommerziellen Organisation. Der Begriff stammt aus dem angloamerikanischen Sprachraum und setzt sich zusammen aus den Wörtern „fund“= Kapital, Geldsumme, Mittel und „raise“= beschaffen, vermehren. Fundraising ist die strategisch geplante Beschaffung von finanziellen Ressourcen; das können sowohl Sachwerte, Zeit (ehrenamtliche Mitarbeit) und Know-how zur Verwirklichung von am Gemeinwohl orientierten Zwecken unter Verwendung von Marketingprinzipien sein.

4.8.1 Jahresbericht
4.8.1.1 Die Aktionen im Einzelnen

„ Der Blaue Elefant und seine Freunde“
Künstler aus unserer Region engagieren sich als Freunde für den Deutschen Kinderschutzbund Ortsverband Wiesloch e.V.
Schirmherr dieses Projekts war Herr Franz Schaidhammer (Oberbürgermeister der Stadt Wiesloch). Die folgenden 17 Künstlerinnen und Künstler spendeten dem Kinderschutzbund für diese Aktion eines, manche sogar mehrere Bilder.
Elke Ditton, Jonas Hafner, Dieter Koswig, Erich Kraft, Illona Breitling, Gerlinde Britsch, Friedemann Hahn, Dik Jüngling, Sybille Lampe, Genia Ruland, Susanna Iris Weber, Manfred Weig, Hubert Buhmann, Werner Degreif, Monika Klein, Angelika Senft-Rubarth, Elke Wassmann.
Diese Kunstwerke machten sich auf die Reise und präsentierten sich in Form von Ausstellungen unterschiedlichsten Zielgruppen. Die erste Ausstellung war vom 15. Juli bis 14. September im Racket Center Nußloch. Im Anschluss daran, vom 18. September bis 8. Oktober, waren die Werke in der Sparkasse Heidelberg, Filiale Wiesloch, zu sehen. Im Rahmen dieser Ausstellung informierten die einzelnen Einrichtungen des Kinderschutzbundes über ihre Arbeit und über den Kinderschutzbund im Allgemeinen. Hier wurde auch die „Schlüsseltombola“ zum ersten Mal eingesetzt. Zum Abschluss der Aktion sollten die Bilder versteigert werden. Leider waren nach diesem Abend noch einige Kunstwerke übrig, mit denen wir eine dritte Ausstellung im Amtsgericht Wiesloch einrichteten. Von Mitte November 2007 bis März 2008 konnten die Bilder dort besichtigt und käuflich erworben werden.
Wichtig war es den Projektverantwortlichen die Zielgruppen anzusprechen, die mit der Arbeit des Kinderschutzbundes sonst nicht unbedingt Berührungspunkte haben, so beispielsweise KünstlerInnen, Besucher und MitarbeiterInnen des Racket Center, Bankangestellte und Bankkunden.
Unter dem monetären Aspekt muss allerdings festgehalten werden, dass ein Defizit in Höhe von 1.162,00 Euro zu verzeichnen war.

12 Kunstwerke wurden ausgewählt für den Kalender 2008 des Kinderschutzbundes. Diesmal wurde das Format eines „Familienplaners“ gewählt. Die Auflage betrug 1.000 Stück. Leider hatten wir einen schleppenden Verkauf und eine Deckungslücke von 511,00 Euro.

Haus- und Straßensammlung
Die Sammlung fand vom 18. bis 26. Juni 2007 statt. Auch in diesem Jahr beteiligten sich die Schillerschule in Nußloch und die Otto-Graf-Realschule in Leimen an der Aktion. Viele Schulen beteiligten sich nicht an der Sammlung, weil der Termin kurz vor den Sommerferien mit Prüfungen, Landschulheimaufenthalten, Schulfesten oder Abschlussfeiern kollidierte. Der Sammlungstermin wird von DPWV vorgegeben und ist leider nicht vom Kinderschutzbund beeinflussbar. Bei einem anderen Sammlungstermin wäre sicher mit einer regeren Beteiligung zu rechnen.

Ergebnis der Sammlung: 244,00 Euro

Weihnachtsspendenaktion „Herzen helfen Kindern“
Der Auftakt zu dieser Aktion war am 30. November 2007. Wie bereits im vergangenen Jahr wurden auch 2007 wieder blinkende Herzen (diesmal mit Anstecknadeln) in verschiedenen Größen angeboten. Viele ehrenamtliche Helfer waren auf den Weihnachtsmärkten in Nußloch, Wiesloch, Walldorf, Leimen, St. Leon-Rot, Baiertal, Mühlhausen und Sandhausen unterwegs. Leider war das Wetter sehr schlecht und es regnete permanent, sodass die Weihnachtsmärkte nicht so gut besucht waren.
Erlös der Weihnachtsspendenaktion: 1.560,00 Euro

Veranstaltungen mit Firmen

Sommerfest HDM : Der Schülerhort übernahm im Rahmen des Sommerfestes der Firma HDM die Kinderbetreuung. Angeboten wurden zahlreiche Spielaktivitäten.
Für dieses Engagement erhielt der Schülerhort eine Spende in Höhe von 540,00 Euro.

Weltkindertag

Am 20. September fand auf dem Kirchplatz der evangelischen Kirche in Wiesloch ein großes Kinderspielfest statt, an dem sich viele Organisationen mit beteiligten.
Erlös der Veranstaltung: 242,00 Euro

Bußgelder

Bußgelder wurden 2007 in Höhe von 15.946,00 Euro zugewiesen.

Spendenhäuschen

Hier wurden 550,00 Euro gespendet.

Round Table

Hinter „Round Table“ verbirgt sich eine Serviceorganisation, in der sich Männer unter 40 Jahren sozial engagieren. Erfreulicher Weise hat sich diese Gemeinschaft im Dezember 2006 entschieden, den Kinderschutzbund Wiesloch finanziell und mit „menpower“ zu unterstützen.
In 2007 hat die Organisation ein Benefizkonzert für den Kinderschutzbund im Audimax St. Leon-Rot veranstaltet (Erlös: 4.000,00 Euro).
Außerdem hat ein Round Table Mitglied, das bei SAP arbeitet, im Rahmen einer „Jungmanagerschulung“, die im Palatin Wiesloch stattfand, genutzt, um eine Verkaufsstrategie einzuüben. In Gruppen wurden die jungen Leute losgeschickt um „Reflektoren“ (Katzenaugen für Kinder) anzubieten, die mit dem Kinderschutzbundlogo versehen sind (Erlös: 4.000,00 Euro).
Eine weitere Unterstützung durch Round Table Mitglieder erhielt die Tagesgruppe KiWi. Sie konnte für ein Jahr eine Indoor Halle mit den Kindern nutzen. Die Kosten in Höhe von 210,00 Euro wurden übernommen.
Insgesamt unterstützte „Round Table“ den Kinderschutzbund mit 8.210,00 Euro.

Zahngoldaktion

Frau Myra Thum, die BA-Studentin im Bereich „Flexible Hilfen“, hat die Zahngoldaktion verantwortlich übernommen. Im Herbst hat sie mit allen Zahnärzten Kontakt aufgenommen und die ersten „Spendendosen“ geleert. 2008 kann mit ersten Ergebnissen gerechnet werden.

Spenden

Bar-Spenden
In diesem Jahr betrugen die Spenden von Privatpersonen und Firmen1 insgesamt 17.458,00 Euro.

Geldwerte Zuwendungen

Der größte Anteil kommt von der Firma „Weckesser Wohnen“, die dem Kinderschutzbund einen Warengutschein in Höhe von 10.000 Euro gespendet hat. Insgesamt kann in diesem Spendenbereich ein Betrag von 11.903,00 Euro verbucht werden.

Spendenaktion „Der Blaue Elefant zieht um“

Um den Umzug zu finanzieren, haben zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, Firmen und Organisationen für den Kinderschutzbund gespendet.

Gespendet wurden 12.340,00 Euro.
1 Projektspenden wurden unter dieser Rubrik nicht erfasst, sondern der jeweiligen Aktion zugeordnet.

Geldwerte Zuwendungen von Firmen betrugen 5.229,00 Euro.

Gesamtergebnis 2007

Insgesamt durfte der Kinderschutzbund Wiesloch 2007 eine Summe von 55.417,00 Euro verbuchen.
Werden die Geldwerten Zuwendungen dazugerechnet, kommt ein Gesamtergebnis von 74.137,00 Euro zustande.

4.8.2 MitarbeiterInnen

An den Aktionen haben sich alle Einrichtungen des Kinderschutzbundes aktiv beteiligt. Viele Stunden wurden ehrenamtlich geleistet und sind in ihrer Summe schlecht nachvollziehbar.
Besondere Unterstützung kam von Peter Ludigkeit, der die Schlüsseltombola für den Kinderschutzbund gestaltet und Peter Zimmermann, der tatkräftig immer mit Hand anlegte, wenn sie gebraucht wurde. Ein besonderer Dank gilt Frau Eva Jung, die sich für die Aktion „Der Blaue Elefant und seine Freunde“ sehr engagierte.

Aber auch die Ideen und die tatkräftige Unterstützung aus dem Arbeitskreis war für das gesamte Fundraising-Jahr immer ein großer Rückhalt.

2007 zählten zum Arbeitskreis:
- Elke Jödicke
- Birgit Maaß
- Eva Jung
- Editha Schröder-Blochwitz (Leiterin des Schülerhorts)
- Marc Tell Merkel (Leiter der KiWi)
- Claudia Betzler (Mitarbeiterin im Zwergentreff)

4.9 Verwaltungsbüro
Öffnungszeiten: montags - donnerstags von 8.30 Uhr – 12.15 Uhr

Adresse: Deutscher Kinderschutzbund Ortsverband Wiesloch e.V.
Westliche Zufahrt 6
69168 Wiesloch

Telefonnummer: 06222 / 305 395 - 0

Ansprechpartnerin: Birgit Fuchs

Im Verwaltungsbüro werden zwei Arbeitsbereiche abgedeckt. Dazu gehört zum einen der Buchhaltungs- und Verwaltungsbereich, zum anderen das Personalwesen.

Buchhaltungs- und Verwaltungsbereich
Hier werden sämtliche Giro- und Sparkonten der einzelnen Einrichtungen verwaltet. Dazu gehören u. a. Überweisungen und die Überwachung von Zahlungseingängen (Beiträge, Bußgelder, Kursgebühren etc.). Es werden interne Kostenausgleiche (z. B. Busbenutzung, Versicherungen u. ä.) getätigt und Spenden-bescheinigungen erstellt. Weiterhin obliegt dem Verwaltungsbüro das Abwickeln von Bankgeschäften jeglicher Art, das Mahnwesen, die Verwaltung der Mitglieder- und Adressdatei, das Erstellen von diversen Statistiken und das Führen von Schülerhort- und Zwergentreffübersichten. Außerdem sind für die einzelnen Aktionen im Bereich Fundraising Übersichten der Einnahmen und Ausgaben zu führen und die jeweils anfallenden Geldgeschäfte abzuwickeln.

Ebenso wird nach Vorlage von Frau Floss die Abrechung der einzelnen Fälle des Begleiteten Umgangs mit dem Jugendamt durchgeführt.

Des Weiteren werden die monatliche Kontierung aller angefallenen Buchungen und die anschließende Übergabe der kontierten Buchhaltungsunterlagen an den Buchhalter, Herrn Breiter, erledigt. Hier gilt es auch, die in diesem Zusammenhang aufkommenden Fragen gemeinsam zu klären.

Die jährliche Prüfung der Wirtschaftsprüferin Frau Kieninger, Euroconsult Jäger GmbH, wird ebenfalls vom Verwaltungsbüro begleitet und dauert in der Regel vier Tage.

Personalwesen

Im Bereich Personalwesen sind alle Vorbereitungsarbeiten zur monatlichen Gehaltsabrechnung, das Erstellen von Gehaltsfestsetzungen für die einzelnen MitarbeiterInnen, das Berechnen von Sonderzahlungen, das Schreiben von Dienstverträgen nach Vorlage und deren Überwachung bei zeitlicher Befristung zu leisten. Außerdem werden die Dienstfahrten der einzelnen MitarbeiterInnen monatlich abgerechnet. Auch hier werden interne Statistiken und Aufstellungen im Bereich Gehälter/Personal geführt und immer wieder aktualisiert.

Außerdem fallen das Beantworten allgemeiner telefonischer Anfragen sowie Post- und E-Mail-Bearbeitung z. T. in den Bereich des Verwaltungsbüros.

4.9.1 Jahresbericht
Das Geschäftsjahr 2007 war für das Verwaltungsbüro – wie auch schon das Vorjahr – geprägt durch ein starkes Arbeitsaufkommen, sowohl im Verwaltungs- als auch im Personalbereich.

Buchhaltungs- und Verwaltungsbereich

Es standen wieder einige Sonderaktionen an, die vom Verwaltungsbüro begleitet werden mussten. So wurde u. a. eine Bilderausstellung von Künstlern aus dem Raum Wiesloch und Umgebung im Racket-Center und in der Sparkasse durchgeführt, im Juni fand die Haus- und Straßensammlung des DPWV durch den OV Wiesloch statt, ein neuer Kalender wurde zum Jahresende hin verkauft sowie auch die alljährlichen „Blinkis“ auf den Weihnachtsmärkten und in einzelnen Geschäften.
Für alle Aktionen galt es, die entsprechenden Vor- bzw. Abrechnungsarbeiten (z. B. Wechselgeld von der Bank besorgen, Abrechnung der Einnahmen sowie Einzahlung auf der Bank, Erstellen von entsprechenden Einnahmen- und Ausgabenübersichten) zu tätigen.
Das Großprojekt „Umzug“ wurde schließlich im Herbst in Angriff genommen. Ende November 2007 ist das Verwaltungsbüro/die Geschäftsstelle, der Bereich „Flexible Hilfen“ sowie das Büro des Pädagogischen Leiters Herrn Etspüler in die neuen Räume auf dem PZN-Gelände, Westliche Zufahrt 6, umgezogen.
Dadurch kam es zu einer Vielzahl organisatorischer Arbeiten. Hier sind für das Verwaltungsbüro vor allem das Einrichten eines Sonderkontos „Umzug“ zu nennen, über das die anfallenden Kosten des Umzugs beglichen werden sollen, das Bearbeiten der zahlreichen Spendeneingänge - hervorgerufen durch die extra für den Umzug ins Leben gerufenen Spendenaktion - sowie das Führen von Aufstellungen über entstehende Kosten der einzelnen Einrichtungen. Umzugsbedingte Ab- und Ummeldungen hinsichtlich des Mülls und des Stroms waren zu erledigen, die neue Gesamtmiete musste auf die einzelnen Einrichtungen umgelegt und als neue Daueraufträge bei der Bank angelegt werden.
Im Frühjahr 2007 war Frau Kieninger, Wirtschaftsprüferin der Euroconsult Jäger GmbH, zur Prüfung des Jahres 2006 für vier Tage im OV Wiesloch. Es gab keinerlei Beanstandungen, so dass das Jahr 2006 erfolgreich abgeschlossen werden konnte und der Bericht hierzu erstmals zur Jahreshauptversammlung im Juni 2007 vorlag.
Es ist geplant, dass das Jahr 2007 im Mai 2008 geprüft wird. Bedingt durch den Umzug wird die Prüfung etwas umfangreicher ausfallen, so dass eine komplette Woche als Prüfungsaufwand angesetzt wird. Der Bericht 2007 soll dann wieder termingerecht zur Jahreshauptversammlung im Juni 2008 vorliegen.
Ansonsten wurden die unter Punkt 1. genannten Routinearbeiten vom Verwaltungsbüro ordnungsgemäß erledigt.

Personalwesen

Im Bereich Personalwesen wurden ebenfalls die laufenden Arbeiten wie unter Punkt 1. beschrieben durchgeführt.

Besonders hervorzuheben für 2007 ist die Umstellung aller älteren Arbeitsverträge von hauptamtlichen MitarbeiterInnen aller Einrichtungen, die noch auf der Basis der AVR-Richtlinien erstellt waren, auf AVB (Allgemeine Vertragsbedingungen). Dadurch trat auch das an die AVB angegliederte neue Entgeltsystem in Kraft, so dass in diesem Zusammenhang auch jeweils neue Entgeltberechnungen erstellt werden mussten.

Für 2008 ist geplant, alle Verträge von geringfügig Beschäftigten MitarbeiterInnen auf den neuesten Stand zu bringen.

4.9.2 Statistik
Hauptamtlich geleistete Stunden: Birgit Fuchs, 669 Stunden

4.9.3 MitarbeiterInnen
Birgit Fuchs, Leiterin des Verwaltungsbüros

4.10 Geschäftsstelle
Öffnungszeiten: Dienstag und Freitag 10.00 Uhr – 12.00 Uhr

Adresse: Deutscher Kinderschutzbund, Ortsverband Wiesloch e.V.
In den Breitwiesen 2
Westliche Zufahrt 6 (ab November 2007)
69168 Wiesloch

Telefonnummer: 06222 / 305 395 - 0
Telefaxnummer: 06222 / 305 395 – 69

E-Mail: geschaeftsstelle@Kinderschutzbund-wiesloch.de
Internet: www.kinderschutzbund-wiesloch.de

Ansprechpartnerin: Jutta Ruppert

Die Geschäftsstelle unterstützt die haupt- und ehrenamtlichen Einrichtungen, erledigt die Korrespondenz des Ortsverbandes, lädt zu Vorstandssitzungen, Leiterkonferenzen sowie zur Jahreshauptversammlung ein. Des weiteren wird die Jahreshauptversammlung von der Geschäftsstelle vorbereitet, der Gesamttätigkeitsbericht fertig gestellt, Versicherungsfragen geklärt, Schadensfälle der Mitarbeiter betreut und das Büromaterial beschafft. Die eingehende Post wird an die Einrichtungen verteilt bzw. von der Geschäftsstelle bearbeitet. Hierzu zählt das Kopieren Rundschreiben vom Bundes- bzw. Landesverband des DKSB für die Einrichtungen zur Information, Terminüberwachung, Abgabe von Statistiken, Beantragung von Zuschüssen sowie Zu-, Absagen bzw. Anmeldungen zu Einladungen zu Veranstaltungen/Seminaren des Bundes- und des Landesverbandes wie z. B. der Kinderschutztage, Mitgliederversammlungen, Seminare oder der örtlichen Vereine und Institutionen. Die Einrichtungen werden bei ihrer Pressearbeit, anstehenden Mailaktionen, Aufbereitung des Adressmaterials für Einladungen und Weihnachtsgrußkarten, der Organisation und Durchführung von Veranstaltungen unterstützt. Es werden Anfragen wie z.B. zum Begleiteten Umgang beantwortet bzw. an die zuständigen Gruppen weitergeleitet.

4.10.1 Jahresbericht
Da die Elternkurse durch die Schwangerschaft der bisherigen Leiterin, Ines Calleja-Schaper, von neuen Kursleiterinnen durchgeführt werden sollte, nahm die Mitarbeiterin der Geschäftsstelle an den Gesprächen über das Anmeldeverfahren teil. Hierbei wurde auch ein Prospekt angefordert, der an alle interessierten TeilnehmerInnen verschickt werden sollte. Der Flyer wurde von der Geschäftsstelle entworfen und beinhaltete alle Kursdaten, Bankverbindung, Anmeldemodalitäten sowie einen Anmeldecoupon. So erhielten erstmals alle auf der Warteliste stehenden Interessenten per Post den Bundesverband-Prospekt „Starke Eltern – Starke Kinder“ sowie den ortsverbandseigenen Flyer mit den aktuellen Kursdaten. Versand und telefonische Betreuung wurde von der Geschäftsstelle geleistet und gestaltete sich als sehr zeitintensiv, so dass das Anmeldeverfahren überdacht werden sollte. Aufgrund der starken Nachfrage wurde im Herbst zum ersten Mal ein Kurs für Eltern pubertärer Kinder angeboten, der sehr schnell belegt war.
Der Vorstand lud, anlässlich des im Jahr 2006 begangenen 20jährigen Jubiläums unseres Ortsverbandes, am 4.3.2007 zu einer Matinee in das Kongress- und Kulturzentrum Palatin hier in Wiesloch ein. Zentrum dieser Veranstaltung bildete der Vortrag des Präsidenten des Bundesverbandes des Deutschen Kinderschutzbundes, Herrn Heinz Hilgers zum Thema „Kinderarmut und Kindesvernachlässigung in Deutschland“. Dazu wurde der Druck der Einladungs- und Antwortkarten vorbereitet und betreut, die Datenbank für den Ausdruck der Adressetiketten aufbereitet, Versand der Einladungen abgewickelt, den Rücklauf aufgelistet sowie den Ablauf der Veranstaltung koordiniert. Neben der Abstimmung mit der Musikschule Südliche Bergstraße, deren Schüler die Matinee musikalisch umrahmten, sorgte die Geschäftsstelle teilweise für den Einkauf der Präsente, entwarf und druckte das Programm, klärte die versicherungstechnische Seite ab und sorgte am Veranstaltungstag für einen reibungslosen Ablauf.
Im Frühjahr wurde ebenfalls mit der Vorbereitung der Jahreshauptversammlung begonnen. Im Vordergrund stand dabei die Zusammenstellung und Aufbereitung der, von den einzelnen Einrichtungen gelieferten, Jahresberichte zu einem Gesamttätigkeitsbericht. Die Adressetiketten und Einladungsschreiben waren auszudrucken und versandfertig zur Post zu bringen. Unterstützung bei großen Mail-Aktionen erfuhr die Geschäftsstelle hierbei immer wieder von den Zivildienstleistenden sowie von ehren- und hauptamtlichen MitarbeiterInnen. Eine Einladung ging an jedes Mitglied sowie an alle haupt- und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen. Außerdem ist es auch hier, wie bei allen öffentlichkeitswirksamen Veranstaltungen Aufgabe der Geschäftsstelle, die Presse einzuladen. Die Jahreshauptversammlung fand am 28. Juni statt. Die nachbereitenden Tätigkeiten konnten jedoch leider aufgrund der stetig größer werdenden Arbeitsmenge in diesem Jahr nicht erledigt werden. Sie liegen auf Wiedervorlage und werden so schnell wie möglich aufgearbeitet. Die Eingabe der Urlaubs- und Gleitzeittage konnte ebenfalls nicht zum Jahresende abschließend eingegeben und an die Mitarbeiter weitergeleitet werden. Um dies zu erledigen, leistete die Mitarbeiterin zusätzliche Stunden.
Während des gesamten Jahres kümmerte sich die Geschäftsstelle um den Posteingang, -ausgang, -weiterleitung bzw. Bearbeitung, um die Ablage der Geschäftsstellenunterlagen, besetzte das Telefon, kaufte Büromaterial, Briefmarken ein. Im Portobuch wird von der Geschäftsstelle Briefmarkeneingänge vermerkt und der Bestand zuvor überprüft. Des Weiteren wurde ordnungsgemäß zu den terminierten Vorstandssitzungen eingeladen, die Vorstandsitzungsmappe vorbereitet, Presseartikel gesammelt und verteilt, Schreibarbeiten durchgeführt. In diesem Jahr war eine Neuauflage des Geschäftsbogens unseres Ortsverbandes erforderlich. Hierzu wurde eine Vorlage erstellt und der Nachdruck von der Angebotseinholung, Prüfung der Korrekturabzüge bis zur Lieferung durch die Druckerei betreut.
Zu den Tätigkeiten der Geschäftsstelle gehört es auch die Veränderungsmeldung zu den Versicherungen aufzubereiten, Freizeiten für die Einrichtungen zu versichern, Veranstaltungen im Rahmen der Veranstalterhaftpflicht bei der Versicherung anzufragen und an den Landesverband zu melden. Schadensfälle der MitarbeiterInnen sind per Schadensanzeigen weiterzuleiten. Hierbei bildet die Geschäftsstelle die Schnittstelle zwischen der Versicherung und dem Mitarbeiter. Außerdem sollte die Dienstreiseversicherung erweitert werden, so dass die Vertragsbedingungen geklärt werden mussten. Des weiteren wurden Anfragen zum Begleiteten Umgang an die zuständige Leiterin weitergeleitet, die Raumbelegung geklärt und Schreibarbeiten für diesen Bereich erledigt. Dies galt ebenfalls für die Gruppe Kinder- und Jugendtelefon. Jährlich wiederkehrend wurde in Abstimmung mit dem Vorstand für die Anzeigenschaltung in den örtlichen Telefonbüchern gesorgt sowie der Auftritt unseres Ortsverbandes in den Branchenbüchern wie der „Gelben Seiten“ textlich begleitet. Der Bereich Fundraising wurde ebenfalls bei Aktionen unterstützt. So fanden zwei Vernissagen von Künstlern statt, deren Bilder teilweise im Kalender 2007 des Kinderschutzbundes abgedruckt und im Rahmen einer öffentlichen Versteigerung in der Wieslocher Sparkasse versteigert werden sollten. So stellte die Geschäftsstelle auch kurzfristig Kapazitäten zur Verfügung, um Einladungen zu verschicken. Im Oktober wurde eine neue Einrichtung, das KiWi Walldorf, eingeweiht. Hierzu wurden die Einladungen fertig gestellt und kuvertiert. Der Prospekteinleger „KiWi“ wurde ergänzt.
Nach der Vorstandsentscheidung, die Einrichtungen des Kinderschutzbundes in den Häusern in der Westlichen Zufahrt (in Nähe des Hospizes Agape, Einfahrt PZN) neu zu beheimaten, gab es für die Geschäftsstelle in diesem Zusammenhang ebenfalls zahlreiche Tätigkeiten zu erledigen, die hier nicht im Detail aufgeführt werden können. Bevor allerdings im November die Geschäftsstelle zusammen mit dem Verwaltungsbüro, der Pädagogischen Leitung und dem Bereich Flexible Hilfen in die Westliche Zufahrt umziehen konnte, mussten die neuen Räume in der Westlichen Zufahrt zuerst farblich gestaltet werden. Hierzu erhielten wir am Freiwilligentag im Oktober tatkräftige Unterstützung durch fleißige Helfer des Walldorfer Softwareunternehmens SAP, so dass die Räume im November bezugsfertig waren. Der Umzug ging Dank toller Unterstützung ebenso reibungslos über die Bühne.
Zum Jahresende wurden die Genehmigungen für den Verkauf der Blinkmotive während der Weihnachtsmärkte eingeholt, die Weihnachtsgrüße verschickt und die ersten Vorbereitungen für den Neujahrsempfang für die haupt- und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen getroffen. Die Geschäftsstellen-Mitarbeiterin war bei verschiedenen Aktionen als Standbesetzung im Einsatz wie z.B. beim Verkauf von Blinkmotiven während des Weihnachtsmarktes in Wiesloch mit dem Bauchladen. Zusammenfassend kann berichtet werden, dass das Jahr 2007 aufgrund der Vielfalt an Aktionen wie der Matinee, aus dem Fundraising-Bereich, die veränderten Anforderungen an die Geschäftsstelle und ganz besonders durch den Umzug ein sehr turbulentes Jahr war. Im Hinblick auf den Umzug möchte ich bemerken, dass der neue Arbeitsplatz der Geschäftsstelle durch die neuen Räumlichkeiten um ein Vielfaches großzügiger und ansprechender geworden ist.

4.10.2 Statistik
Geleistete Stunden:
Hauptamtlich geleistete Stunden: Jutta Ruppert: 733 Stunden

4.10.3 Mitarbeiterinnen
Jutta Ruppert